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Ausstellungen

Exkursion: Von Zucken, Künsten, Piepen und Kotgraben

Der Rundgang mit Dr. Olaf Grohmann am 22. August zum Thema Wasser im vorindustriellen Hannover führt durch die hannoversche Altstadt und die Calenberger Neustadt. 

Wasser ist das Lebensmittel schlechthin, ohne dessen Verfügbarkeit damals wie heute keine Ansiedlung existieren konnte und kann. In heutiger Zeit sind die Versorgung mit Trinkwasser und die Entsorgung von Abwasser nur noch eine technische und logistische Frage. Ganz anders in früheren Jahrhunderten. In Hannover existierten während der Frühen Neuzeit verschiedene Wasserversorgungsanlagen zeitgleich. Zu nennen sind Quellwasserzuleitungen, Pumpwerke und Brunnen. Sie dienten der Versorgung der Privathaushalte, beschafften das zum Bierbrauen benötigte Wasser, speisten prunkvolle Brunnen und spülten – mehr schlecht als recht – den Unrat aus der Stadt. Wasser trieb auch etliche Mühlen und war so der wichtigste Energieträger der Stadt, es spielte eine große Rolle innerhalb der Verteidigungsanlagen.

Wo befanden sich und wie funktionierten diese Ver- und Entsorgungseinrichtungen? Welche Spuren haben sie hinterlassen?

Termin(e): 22.08.2019 
von 17:00 bis 19:00 Uhr
Ort

Museum für Energiegeschichte(n)

  • Humboldtstraße 32
  • 30169 Hannover

Treffpunkt: Denkmal der Göttinger Sieben um 17 Uhr oder um 16.30 Uhr am Museum für Energiegeschichte(n)

Da die Anzahl der Teilnehmer begrenzt ist, wird um Anmeldung gebeten:
telefonisch unter 0511 / 89 74 74 90-0 oder per Mail an museum@energiegeschichte.de