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Übergang in den Beruf

Helfen beim Start in den Beruf - die Ausbildungslotsen

17 Ausbildungslotsen gibt es vor Ort an Schulen in der Region Hannover. Sie unterstützen und begleiten die Jugendlichen ab der 8 Klasse bei der Praktikums- und Ausbildungsplatzsuche, dem Bewerbungsverfahren und während der ersten sechs Monate im Ausbildungsbetrieb

Zwei Frauen und ein junger Mann in einer Beratungssituation sitzen an einem Holztisch in einem Büro. © Bittner, Region Hannover

Beratungsgespräch in der Oberschule Gehrden: Ausbildungslotsin Julia Kögler (links) gibt den Zehntklässlern Burkhard Thürer und Marie Hädicke Tipps für die Bewerbung um einen Ausbildungsplatz.

Die Entscheidung für einen Beruf und der Übergang von der Schule in die Ausbildung ist für Schülerinnen und Schüler immer häufiger eine Herausforderung, die sie nicht ohne Hilfe bewältigen können. Im Rahmen eines Pilotprojektes kommen jetzt sogenannte Ausbildungslotsen an 17 allgemeinbildenden Schulen in der Region Hannover zum Einsatz. Sie begleiten und unterstützen Jugendliche auf ihrem Weg in die Arbeitswelt und sollen so den Übergang von der Schule in den Beruf erleichtern. Das zweijährige Projekt „Ausbildungslotsen“ ergänzt und vertieft die Zusammenarbeit von Schulen, Schulsozialarbeit und Berufsberatung. Die Region Hannover und die Agentur für Arbeit  Hannover tragen die Kosten in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro jeweils zur Hälfte.

Die Aufgaben der Ausbildungslotsen

Die 17 Ausbildungslotsen sind vor Ort in den Schulen aktiv: Sie fungieren als zentrale Ansprechpartner für die Schülerinnen und Schüler, als Mittler an der Schnittstelle zwischen den bereits vorhandenen Angeboten der Berufsberatung und der Schulsozialarbeit und als „Türöffner“ bei der Kontaktaufnahme zu ausbildenden Betrieben. Beginnend mit der 8. Klasse beraten und begleiten die Lotsen die Jugendlichen bei der Einschätzung ihrer persönlichen Stärken und Interessen, bei der Praktikums- und Ausbildungsplatzsuche, beim Bewerbungsverfahren und – über den Schulabschluss hinaus – während der ersten sechs Monate im Ausbildungsbetrieb.

Die Ausbildungslotsen helfen die Orientierung im Ausbildungangebot zu behalten. Bei über 360 Ausbildungsberufen, vielfältigen schulischen Ausbildungen und Studiengängen ist die Qual der Wahl groß. Um aus der Vielfalt der Angebote die richtigen heraus finden zu können, helfen die Ausbildungslotsen den Jugendlichen die eigenen Fähigkeiten und Interessen mit den Angeboten in Einklang zu bringen.

Teilnehmende Schulen im Regionsgebiet:

  • Goetheschule Barsinghausen (KGS)
  • IGS Garbsen (Integrierte Gesamtschule)
  • Marie-Curie-Schule Ronnenberg (Kooperative Gesamtschule)
  • Oberschule Gehrden
  • IGS Langenhagen (Integrierte Gesamtschule)
  • Gutzmannschule Langenhagen (Förderschule mit Schwerpunkt Sprache)
  • IGS Lehrte (Integrierte Gesamtschule)

Zu den in Hannover teilnehmenden Schulen gehören die

  • Bertha-von-Suttner-Schule (Haupt- und Realschule)
  • Schule auf Bult (Förderschule mit Schwerpunkt Emotionale und Soziale Entwicklung)
  • Peter-Ustinov-Schule (Hauptschule)
  • Südstadtschule (Grund-, Haupt- und Realschule)
  • Albrecht-Dürer-Schule (Förderschule mit Schwerpunkt Lernhilfe)
  • Herschelschule (Ganztagsgymnasium)
  • Johannes-Kepler-Schule (Realschule)
  • Ricarda-Huch-Schule (Gymnasium)
  • IGS Vahrenheide (Integrierte Gesamtschule)

Ausweitung des Angebotes

Das Pilotprojekt „Ausbildungslotsen in allgemeinbildenden Schulen in der Region Hannover“ läuft zunächst bis 2016 und soll wissenschaftlich begleitet werden. Die Ergebnisse fließen dann in ein Gesamtkonzept ein, das zur Ausweitung des Angebots dient.