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Fürsorge

Freistellung zur Pflege eines kranken Kindes

Gesetzliche Voraussetzungen/Bedingungen

Puppe und Stofftier mit Fieberthermometer und Schnupfenspray © LHH

Wenn Kinder krank sind

Ihre Mitarbeiterin/Ihr Mitarbeiter hat einen gesetzlichen Anspruch auf Freistellung für die krankheitsbedingte Pflege seines Kindes, vorausgesetzt:

  • das Kind hat das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet oder ist behindert oder hilfebedürftig,
  • Krankheit und Betreuungsbedürftigkeit sind ärztlich attestiert und
  • die Betreuung durch eine andere im Haushalt lebende Person ist nicht möglich oder nicht zumutbar.

Eltern können sich bis zu fünf Tage bezahlt freistellen lassen, wenn diese Möglichkeit nicht im gültigen Arbeits- oder Tarifvertrag ausgeschlossen ist.

Ein Anspruch auf unbezahlte Freistellung besteht unabhängig vom Arbeits- oder Tarifvertrag. Die Einkommensausfälle werden durch das Krankengeld aufgefangen, das die gesetzliche Krankenversicherung zahlt. Die Freistellungsmöglichkeit ist pro Kalenderjahr begrenzt. Elternpaare können pro Kind je Elternteil zehn Arbeitstage in Anspruch nehmen, bei mehreren Kindern höchstens 25 Arbeitstage je Elternteil. Alleinerziehende können den Gesamtanspruch geltend machen, also 20 Arbeitstage pro Kind bzw. höchstens 50 Tage bei mehreren Kindern.