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Ratgeber

Teilzeitausbildung/­Teilzeitumschulung in der Praxis

Vorteile für Betrieb und Auszubildende

Wann ist eine Teilzeitausbildung/Teilzeitumschulung für Ihren Betrieb attraktiv?

  • Sie möchten einen jungen Menschen ausbilden, der bereits Verantwortung für eigene Kinder oder für die Pflege von Angehörigen übernommen hat
  • Sie haben bisher noch nie ausgebildet, weil die Personalkapazitäten, die vorhandenen Arbeit oder auch die Betriebsgröße bisher nicht ausreichten
  • Ihre Ausbilderin oder Ihr Ausbilder arbeitet selber in Teilzeit und konnte für eine Ausbildung in Vollzeit nicht ausreichend zur Verfügung stehen
  • Eine Ihrer Auszubildenden ist schwanger und Sie befürchten, dass die Ausbildung nicht erfolgreich zu Ende geführt werden kann
  • Sie sind der Meinung, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit familiären Interessen ein Gewinn für Ihren Betrieb und Ihre Branche sind

Welche Vorteile hat die Ausbildung/Umschulung in Teilzeit für Ihren Betrieb?

  • Finanzielle Vorteile durch die Verringerung der monatlichen Ausbildungsvergütung
  • Wird ein bestehenden Ausbildungsverhältnis durch Elternzeit unterbrochen, geht die betriebliche Investition durch Fortführung in Teilzeit nicht verloren
  • zeitliche Flexibilität, Einsatz der Auszubildenden passend zur Betriebsstruktur
  • Familienfreundlichkeit ist ein klarer Standortfaktor und kann auch werbewirksam eingesetzt werden (positive Wirkung auf Kunden)
  • Verantwortungsbewusstsein und Motivation der Auszubildenden sind in der Regel ausgeprägter
  • Die Einrichtung von Teilzeitausbildungsstellen erhöht das Ausbildungspotenzial
  • Ein Zuwachs an gut ausgebildeten Fachkräften stärkt die Wirtschaft und wirkt dem zu erwartenden Fachkräftemangel entgegen.

Welche Vorteile hat sie für die oder den Auszubildenden/UmschülerIn?

  • Junge Menschen mit Familienpflichten, besonders Alleinerziehende erhalten eine Chance zum Berufseinstieg
  • Eine Ausbildung erhöht die Chancen auf eine existenzsichernde und dauerhafte Beschäftigung
  • Eine Schwangerschaft führt nicht zum Ausbildungsabbruch, weil die Ausbildung in Teilzeit fortgeführt werden kann
  • Längere familienbedingte Unterbrechungszeiten erschweren den Einstieg in den Arbeitsmarkt, die Teilzeitausbildung ermöglicht den schnelleren Berufseinstieg
  • Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Möglichkeit zu finanzieller Unabhängigkeit und Selbstverantwortung

Wie sieht die Umsetzung in die Praxis aus:

  • Die Teilzeit-Variante ist grundsätzlich bei allen betrieblichen Ausbildungen möglich
  • Die Berufsschule ist wie in einer Vollzeit-Ausbildung zu besuchen
  • Die Stundenaufteilung kann aber im Rahmen der reduzierten Wochenstunden nach den Bedürfnissen von Betrieb und Auszubildenden abgestimmt werden
  • Gemeinsamer Antrag vom Betrieb und Auszubildenden/UmschülerIn an die zuständige Stelle (im Handwerk über die Kreishandwerkerschaft an die zuständige Stelle)
  • Beratung durch den zuständigen Ausbildungsberater bzw. die Ausbildungsberaterin der zuständigen Stelle/Kammer ist möglich
  • auch nachträgliche Änderung von Vollzeit- in Teilzeitausbildung ist möglich
  • Zahlung einer angepassten Ausbildungsvergütung
  • Information der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Betrieb über die Teilzeitausbildung der bzw. des Auszubildenden

Wo finden Sie weitere Informationen?