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Breitbandausbau Region Hannover © Region Hannover

Breitbandausbau Region Hannover

Region Hannover

Weitere Breitbandprojekte

Weitere Projekte zur Verbesserung der Breitbandinfrastruktur in der Region Hannover.

Breitbandausbau in Gewerbegebieten

Die Wirtschaftsförderung der Region Hannover setzt zur Erschließung der Gewerbegebiete mit Glasfaseranschlüssen (zunächst) auf den eigenwirtschaftlichen Ausbau der Telekommunikationsunternehmen. Diese haben der Region Hannover und den Kommunen erste Ideen und Pläne zum Ausbau vorgestellt; in einigen Gewerbegebieten läuft bereits der Tiefbau für die Erschließungen.

Die Wirtschaftsförderung ist im fortlaufenden Dialog mit allen Telekommunikationsunternehmen, zeigt Chancen und Potenziale in den Gewerbegebieten auf, stellt georeferenzierte Daten zur Verfügung und dokumentiert den Ausbau im geographischen Informationssystem. Die Koordination in den Gewerbegebieten übernehmen in der Regel die Wirtschaftsförderer der Kommunen und unterstützen in der Vermarktungsphase.

Sollten die Ausbaupläne der Telekommunikationsunternehmen in einigen Gewerbegebieten aufgegeben werden – bspw. weil das Telekommunikationsunternehmen nicht genügend Vorverträge schließen kann – kann zu einem späteren Zeitpunkt eine Erschließung über die Förderprogramme angedacht werden. Dies gilt auch für die Gewerbegebiete, in denen die Telekommunikationsunternehmen keinen eigenwirtschaftlichen Ausbau verfolgen.

Erschließung letzter weißer Flecken und grauer Flecken

Trotz des Eigenausbaus der Telekommunikationsunternehmen und des geförderten Ausbaus der Region Hannover bleiben einige Adressen gemäß der aktuellen beihilferechtlichen und förderrechtlichen Definition (<30 Mbit/s im Download) unterversorgt. Ein neues Markterkundungsverfahren soll Aufschluss über die aktuelle Breitbandgeschwindigkeit an den rund 250.000 Adressen in der Region Hannover geben. Die Wirtschaftsförderung wird dazu bis Mitte 2020 die förderfähigen Kosten für Glasfaseranschlüsse in den sog. weißen Flecken (<30 Mbit/s) und grauen Flecken (<1 Gbit/s) durch einen Dienstleister ermitteln lassen.

Markterkundungsverfahren und Kostenermittlung sind die Basis für eine Priorisierung der Fördergebiete bzw. Adressen durch Kommunalpolitik und Verwaltung. Zur Erschließung dieser Adressen sollen Förderprogramme des Bundes und des Landes Niedersachsen akquiriert werden. Diese orientieren sich an den politischen Zielen der Bundesregierung und der Landesregierung, bis 2025 flächendeckend an allen Adressen eine Gigabitversorgung sicherzustellen.