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Leibniz Universität

Robotik – Von Mensch zu Maschine

Die neue Ausgabe von Unimagazin, dem Forschungsmagazin der Leibniz Universität, stellt die Forschungen an der Universität im Bereich der Robotik vor.

Roboter gibt menschlicher Hand die Hand. © Lehrstuhl für Kontinuumsrobotik

Die Kommunikation von Mensch und Maschine ist Bestandteil der Robotik.

Die neue Ausgabe des Forschungsmagazins der Leibniz Universität ist erschienen und gibt unter dem Titel "Robotik – Von Mensch zu Maschine" einen Überblick über den Stand der Forschungen zum Thema Robotik an der Leibniz Universität.

Große Vielfalt in der Forschung

Robotik – ein Wort, viele Assoziationen: Vom humanoiden Roboter, der Tee an das Bett bringt, über staubsaugende kleine, selbstfahrende Maschinen bis hin zu menschlich anmutenden Roboterarmen oder der voll automatisch funktionierenden Produktionsstraße. Auf welchem Stand die Robotik derzeit ist und welche Teilbereiche an der Leibniz Universität erforscht und entwickelt werden, zeigt das neue Unimagazin. Faszinierend ist dabei die ungeheure Vielfalt dieser Forschungsrichtung, die sich auch in der Anzahl der beteiligten Institute widerspiegelt. Wissenschaftler aus zehn Instituten der Fakultät für Maschinenbau sowie der Fakultät für Elektrotechnik und Informatik präsentieren in 14 Beiträgen ihre Projekte. Dabei liegen Reiz und Herausforderung der Robotik und Automation gerade in dem interdisziplinären Zusammenspiel verschiedenster technischer Bereiche wie Mechanik, Elektronik, Informatik, Mess- und Sensortechnik, Bildverarbeitung sowie Antriebs-, Steuer- und Regelungstechnik.

Neue Einsatzmöglichkeiten

Das Feld der Robotik umfasst die Entwicklung von Maschinen, die mit ihrer Umgebung interagieren und durch ihre der Natur nachempfundenen Art der Bewegung immer feinfühliger und flexibler werden. Dadurch entstehen eine ganze Reihe neuer Einsatzmöglichkeiten.

So gibt es neue Endoskope, die flexibel und starr zugleich sind und in Medizin und Industrie eingesetzt werden können – oder kleine Kontinuumsroboter, deren Aufbau sich am Elefantenrüssel orientiert. Weitere Projekte befassen sich mit mobilen Einsatzrobotern, die in Gefahrensituationen an Stelle des Menschen tätig werden können, mit autonomen Fahrsystemen, die ihre eigenen Karten erstellen, sowie mit der Kommunikation zwischen Mensch und Maschine. Der intelligente Roboter der Zukunft soll hören, fühlen und sehen können, damit sich die Interaktion von Mensch und Maschine verbessert. Welche Implikationen das auf die so genannte Mensch- Roboter- Kollaboration hat, beschreibt schließlich eine Juristin, die sich damit beschäftigt, vor welchen Herausforderungen das Recht in Bezug auf die Entwicklung der Robotik steht.

(Veröffentlicht: 18. Januar 2017)