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Wissenschaft & Wirtschaft

Auf den Spuren des Universalgelehrten Leibniz im Harz

Prof. Dr. Friedrich-Wilhelm Wellmer und Dr. des. Ariane Walsdorf stellen am 13. Februar in der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek ihr Buch vor.

Gottfried Wilhelm Leibniz © Landeshauptstadt Hannover

Gottfried Wilhelm Leibniz

Den Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz assoziiert man gemeinhin mit Philosophie, Mathematik oder Physik, aber kaum mit Bergbau und Geologie. Dabei bemühte er sich, den Silberbergbau im Oberharz, eines der bedeutendsten Bergbaugebiete Europas im 17. Jahrhundert, technologisch zu verbessern. So plante er u. a. Windkraft einzusetzen, um die Gruben zu entwässern. Leibniz’ Engagement im Harz war sehr arbeitsintensiv. Im Zeitraum von 1680 bis 1686 verbrachte er etwa 165 Arbeitswochen dort und sowohl Clausthal als auch Zellerfeld wurden neben dem Welfenhof in Hannover sein zweiter Lebensmittelpunkt. Hier verfasste er wesentliche philosophische und physikalische Schriften – "apud fodinas hercyniae" ("bei den Gruben des Harzes") in Leibniz’ Worten. Der von Friedrich-Wilhelm Wellmer, Wolfgang Lampe (†), Jürgen Gottschalk und Ariane Walsdorf herausgegebene Führer führt zu den Stätten von Leibniz’ Wirken, seinen Kontaktpersonen und anderen Orten mit Bezug zu Leibniz im und am Harz.

Vorgestellt wird der Band von Prof. Dr. Friedrich-Wilhelm Wellmer, ehemaliger Präsident der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) sowie des Niedersächsischen Landesamtes für Bodenforschung, und Dr. des. Ariane Walsdorf, Mitarbeiterin der Leibniz Universität Hannover.

Termin(e): 13.02.2020 ab 17:00 Uhr
Ort

Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek

  • Waterloostraße 8
  • 30169 Hannover

Eintritt frei