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Wissenschaft & Wirtschaft

Europas koloniales Erbe in Afrika

Um den Umgang mit den deutschen Kolonien als Teil unserer Geschichte geht es beim Herrenhäuser Forum am 28. Januar im Schloss Herrenhausen.

Hörsaal © David Carreno Hansen, Quelle: Volkswagenstiftung

Auditorium, Schloss Herrenhausen

Mit zirka 30 Millionen Quadratkilometern Fläche ist Afrika der zweitgrößte Kontinent der Erde; reich an Bodenschätzen und Rohstoffen. Viele europäische Länder waren bis 1960 an der gewaltsamen Kolonialisierung Afrikas beteiligt, darunter auch das Deutsche Kaiserreich mit seinen bis 1919 verwalteten Kolonien auf den heutigen Staatsgebieten von Namibia, Togo, Tansania und Kamerun. Der europäische Hegemonialanspruch entsprang einem missionarischen Weltmachtdenken, das sich in Gewalt und Repressionen gegen die einheimischen Bevölkerungsgruppen Bahn brach. Eine detaillierte Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte findet erst seit Ende des 20. Jahrhunderts statt. Das im Nachkriegsdeutschland oft bewusst verdrängte koloniale Erbe ist in den betroffenen Ländern oft überaus lebendig. Dies zeigen beispielhaft die Klage der Nachfahren der Ovaherero aus Namibia gegenüber der Bundesrepublik und die lange Debatte, ob die Massaker an den Herero und Nama als Völkermord anerkannt werden sollten. Welche Ideen und politischen Ziele führten zur Kolonialisierung Afrikas? Welche Auswirkungen hatte wiederum die Dekolonisation auf das internationale System und die Weltwirtschaft? Wie sollte Europa mit seiner kolonialen Vergangenheit umgehen?

Herrenhäuser Forum

Antworten auf diese Fragen suchen Experten beim Herrenhäuser Forum mit dem Titel "Europas koloniales Erbe in Afrika" am 28. Januar im Xplanatorium des Schlosses Herrenhausen.

Programm

Podiumsdiskussion
Prof. Dr. Andreas Eckert, Institut für Asien- und Afrikawissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin
Prof. Dr. Albert Gouaffo, Professur für Literatur- und Kulturwissenschaft sowie interkulturelle Kommunikation, University of Dschang, Kamerun
Prof. Dr. Gesine Krüger, Historisches Seminar, Universität Zürich
Dr. Christiane Bürger, Kuratorin, Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung

Moderation
René Aguigah, Deutschlandfunk Kultur

Termin(e): 28.01.2020 
von 19:00 bis 21:00 Uhr
Ort

Schloss Herrenhausen

  • Herrenhäuser Straße 5
  • 30419 Hannover
Preise:
Eintritt frei

Einlass ab 18:15 Uhr

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Kapazitäten sind jedoch begrenzt.

Veranstalter: VolkswagenStiftung

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