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Wissenschaft & Wirtschaft

Leibniz und die geometrische Methode

Prof. Dr. Ursula Goldenbaum erläutert am 7. April in der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek die Anwendung der geometrischen Methode auf andere Gegenstände als die Geometrie. 

Bild, in dem eine Frau anderen Leuten einen Zirkel zeigt © GWLB

Leibniz und die Geometrie

Diese wird nicht erst seit Kant verteufelt. Das liegt nicht so sehr an der Methode, sondern an dem ihr impliziten Konzeptualismus, Theoreme aus Definitionen und bereits bewiesenen Theoremen durch notwendige Schlüsse abzuleiten. Der Vorbehalt lautete: Wenn solche Notwendigkeit auch in anderen Dingen als der Mathematik oder Logik zu finden seien, würden diese dem Determinismus oder Fatalismus unterworfen. Wo bleibe dann aber die Willensfreiheit Gottes oder die der Menschen? Leibniz hat aus der geometrischen Methode die Grundlagen seiner Logik entwickelt und war ein Determinist, der aber dennoch einen tragfähigen Begriff göttlicher und menschlicher Freiheit entwickelt hat.

Prof. Dr. Ursula Goldenbaum, frühere Präsidentin der Leibniz Society of North America und seit 2019 Professor emerita der Emory University, Atlanta.

Termin(e): 07.04.2020 ab 17:00 Uhr
Ort

Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek

  • Waterloostraße 8
  • 30169 Hannover

Eintritt frei