Das offizielle Portal der Region und der Landeshauptstadt Hannover

Veranstaltungen

Juli 2018
7.2018
M D M D F S S
25 26 27 28 29 30 1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31 1 2 3 4 5
Heute | Wochenende | kostenlos | Suche

Zahlen und Fakten

Mehr als 45.000 Studierende lernen derzeit an Hannovers Hochschulen.

Zuletzt aktualisiert:

Wissenschaft & Wirtschaft

Leopoldina Lecture: Künstliche Photosynthese

Taugt die bioinspirierte Energieversorgung als alternative zu fossilen Brennstoffen? Wissenschaftler diskutieren die Energieversorgung von morgen am 12. September im Schloss Herrenhausen.

Durch die Photosynthese wandeln Pflanzen, Algen und manche Bakterien Sonnenlicht in chemische Energie um, indem sie Wasser spalten und atmosphärisches Kohlendioxid (CO2) zu energiereichen organischen Verbindungen umbauen. Unsere aktuellen Hauptenergieträger Kohle, Erdöl und Erdgas, die für die Stromgewinnung, für Treibstoffe und für industrielle Fertigungsprozesse genutzt werden, sind nichts anderes als die "Restbestände" urzeitlicher organischer Energiegewinnung und -speicherung.

Suche nach Alternativen zur Gewinnung von Energieträgern

Durch die Nutzung dieser fossilen Brennstoffe setzen wir allerdings das im Laufe von Millionen Jahren gebundene CO2 in kürzester Zeit in enormen Mengen wieder frei - die Hauptursache des menschenverursachten Klimawandels. Um diesen zu begrenzen, sucht die Wissenschaft nach Alternativen zur Gewinnung von Energieträgern. Dabei liegt der Gedanke nahe, sich an dem natürlichen Konzept der Photosynthese zu orientieren, um energiereiche Produkte wie Wasserstoff, Methan oder Ammoniak, aber auch komplexere Substanzen zu erzeugen. Unter dem Begriff der künstlichen Photosynthese werden verschiedene Forschungsansätze zur Umsetzung dieser Idee zusammengefasst.

Leopoldina-Lecture

Die 13. Leopoldina-Lecture am 11. September im Tagungszentrum des Schlosses Herrenhausen will einen Einblick in den derzeitigen Stand der Forschung zur künstlichen Photosynthese geben, auf die Erwartungen eingehen, die mit ihr verknüpft werden und die Hürden darstellen, die bis zu einer umfassenden Nutzung solcher Ansätze noch zu überwinden sind.

Programm

Vorträge
Prof. Dr. Matthias Beller, Leibniz-Institut für Katalyse, Rostock
Prof. Dr. Markus Antonietti, Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung, Potsdam

im Anschluss diskutieren die Vortragenden mit dem Publikum

Termin(e): 12.09.2018 
von 19:00 bis 21:00 Uhr
Ort

Schloss Herrenhausen

  • Herrenhäuser Straße 5
  • 30419 Hannover
Preise:
Eintritt frei

Einlass ab 18:15 Uhr

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Kapazitäten sind jedoch begrenzt.

Veranstalter: VolkswagenStiftung