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Veranstalter

Die HANNAH ARENDT TAGE sind eine Veranstaltung der Landeshauptstadt Hannover (Büro Oberbürgermeister, Wissenschaftsstadt Hannover) in Kooperation mit der Leibniz Universität Hannover (Institut für Politikwissenschaft) und der VolkswagenStiftung.

Landeshauptstadt Hannover

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Leibniz Universität Hannover

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VolkswagenStiftung

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Partner 2019

Zuletzt aktualisiert:

Wissenschaft & Wirtschaft

Update: Zur Zukunft der transatlantischen Beziehungen

Dialogveranstaltung im Rahmen der HANNAH ARENDT TAGE 2019: Die disruptive Präsidentschaft Donald Trumps irritiert alle, die im Geist und in der Praxis transatlantischer Kooperation groß geworden sind und nun mit Schrecken die problematische Re-Aktualisierung der "America First"-Politik und die Absage des Multilateralismus durch die derzeitige US-Administration zur Kenntnis nehmen müssen.

Ein Auditorium © David Carreno Hansen

HANNAH ARENDT TAGE

Der Dialog beleuchtet, was die Verschiebung der traditionellen Pfeiler bisheriger europäischer Sicherheitsarchitektur für die Beziehung zwischen den USA und Europa bedeutet. Aktuell steht die EU und damit auch die Bundesrepublik Deutschland vor der Herausforderung, eine auf breitest möglichem Konsens fußende Strategie zu entwickeln, um der Achtung und dem Schutz der Menschenwürde national und international Geltung zu verschaffen. Deshalb stellt sich jetzt die Frage: Auf welche Weise kann Europa die transatlantische Partnerschaft neu gestalten, wenn die USA sich aus Europa zurückziehen? Kann nur ein starkes Europa die westliche Wertegemeinschaft wiederherstellen und die deutsch-amerikanische Krise überwinden?

Ablauf

  • Begrüßung:
    Dr. Thomas Brunotte, VolkswagenStiftung
  • Impulsvorträge:
    • "Europa zuerst!"Prof. Dr. Claus Leggewie, Justus-Liebig-Universität Gießen
      • Claus Leggewie studierte in Köln und Paris Geschichte und Sozialwissenschaften. Er promovierte an der Georg-August-Universität Göttingen, wo er sich ebenfalls habilitierte. Von 1989 bis 2015 war Claus Leggewie Professor für Politikwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU). Von 1995 bis 1997 war er erster Inhaber des Max-Weber-Lehrstuhls an der New York University. Er ist Mitbegründer und Direktoriumsmitglied des Zentrums für Medien und Interaktivität der JLU. 2015 wurde er als erster Amtsinhaber auf die Ludwig-Börne-Professur der JLU berufen. Er war von 2007 bis 2017 Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts (KWI) in Essen sowie des Centre for Global Cooperation Research in Duisburg.
    • "Das Ende der pax americana: Eine Interdependenzerklärung. Kann Deutschland sich strategischer aufstellen?"Prof. James D. Bindenagel, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
      • James D. Bindenagel arbeitete über vier Jahrzehnte als hochrangiger US-Diplomat (z.B. in der DDR und der BRD) in vielfältigen Bereichen. Von 1996 bis 1997 amtierte er als US-Botschafter in Deutschland. Zuvor war James D. Bindenagel u.a. Direktor für Regierungsangelegenheiten bei Rockwell International (1991-1992) und Senior Fellow für die New Transatlantic Agenda des German Marshall Fund of the United States (1997-1998). Von 2005 bis 2013 bekleidete er das Amt des Vizerektors für "Community, Government und International Affairs" an der DePaul Universität Chicago. Seit 2014 ist er Henry-Kissinger-Professor und Leiter des Center for International Security and Governance (CISG) an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
  • Diskussion mit den Vortragenden
  • Moderation: Nana Brink, Deutschlandfunk Kultur
    • Nana Brink studierte Deutsche Geschichte und Literatur in München und Berlin. Sie ist Moderatorin von "Studio 9" (Deutschlandfunk Kultur). Zuvor arbeitete sie als Redakteurin (taz und Focus) sowie als Korrespondentin (Der Spiegel, Der Tagesspiegel). Von 2011 bis 2014 war Nana Brink als Korrespondentin in den USA (für Deutschlandfunk /Deutschlandradio Kultur) tätig. Im Zeitraum 2005 bis 2011 war sie stellvertretende Vorsitzende von WIIS.de (Women in International Security).
  • Ausklang mit kleinem Imbiss
Termin(e): 26.10.2019 
von 10:00 bis 12:00 Uhr
Ort

Schloss Herrenhausen

  • Herrenhäuser Straße 5
  • 30419 Hannover

Anmeldung erforderlich bis zum 7. Oktober 2019 unter hat@hannover-stadt.de.