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Industriehistorischer Rundgang durch Linden

Bei dieser "Energie.Exkursion" am 23. Mai erzählt Dr. Uwe Burghardt sehr lebendig von der Industrialisierung Lindens, Treffpunkt ist das Museum für Energiegeschichte(n). 

Das Kesselhaus © Kesselhaus-Initiative

Das Kesselhaus

"In Hannover wird regiert, in Linden produziert." Aus dem einstigen Weberdorf vor den Toren Hannovers wurde im 19. Jahrhundert ein wichtiger Standort des Maschinen- und Fahrzeugbaus sowie der Textilindustrie.

Spaziergang durch Linden

Dr. Uwe Burghardt, Leiter des Arbeitskreises Technikgeschichte beim VDI Bezirksverein Hannover e.V., begibt sich bei diesem Spaziergang auf die Spuren der Industrialisierung in Linden. Treffpunkt ist am Museum für Energiegeschichte(n). Von dort startet der Rundgang entlang des ehemaligen Gaswerks an der Glocksee Richtung Küchengarten in Linden Nord. Von hier aus blickt man auf das heutige Gaskraftwerk Linden, das auf dem Terrain der einstigen Hannoverschen Baumwollspinnerei und -weberei steht. Am Küchengarten lässt sich ein  ehemaliges Badehaus entdecken, in dem heute das Kabarett TaK seine Bleibe hat. Auf dem Gelände der Lindener Aktien-Brauerei wurde inzwischen eine Reihenhaussiedlung errichtet.

Der Spaziergang führt weiter am Ihmezentrum vorbei, auf dessen Untergrund bis in die 1960er Jahre die Mechanische Weberei Hannover unter anderem den berühmten Lindener Samt produzierte. Der Schwarze Bär war bis zum Zweiten Weltkrieg das Rotlichtviertel Lindens. Durch die Deisterstraße geht es vorbei am alten Lindener Rathaus. In der Weberstraße sieht man noch einige der ältesten erhaltenen Weberhäuser. Etwas weiter ist das Hanomag-Gelände ein gelungenes Beispiel für die Nachnutzung alter Fabrikhallen. Die Tour endet im ebenfalls hervorragend umgenutzten Ahrbergviertel. Von dort ist es nicht weit zur Stadtbahn-Haltestelle Allerweg.

Anzahl der Teilnehmer begrenzt.

Termin(e): 23.05.2019 
von 17:00 bis 19:00 Uhr
Ort

Museum für Energiegeschichte(n)

  • Humboldtstraße 32
  • 30169 Hannover
Preise:
Eintritt frei

Anmeldung erbeten telefonisch unter 0511-89 74 74 900 oder per Mail an: museum@energiegeschichte.de.