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Statement des Ministerpräsidenten

Maskenpflicht ab 27. April in Niedersachsen

Seit Montag, 27. April, gilt auch in Niedersachsen eine Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung in Bussen und Bahnen sowie beim Einkauf. Dies gab die Niedersächsische Staatskanzlei am 22. April bekannt.

Im Sinne eines gemeinsamen Vorgehens haben sich die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz sowie die Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, sowie dem Saarland darauf verständigt, seit dem 27. April 2020 die bisherige dringende Empfehlung im ÖPNV und beim Einkaufen eine Mund-Nasen-Bedeckung bzw. eine sogenannte Alltagsmaske zu tragen, in eine Pflicht zu überführen. Bürgerinnen und Bürgern sowie Handelsunternehmen wird mit dem Inkrafttreten ab Montag die nötige Zeit gegeben, um sich auf die neuen Regelungen vorzubereiten. Bis dahin gilt weiter die dringende Bitte an die Bürgerinnen und Bürger im öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkauf im Einzelhandel, Mund und Nase zu bedecken.

Statements

Ministerpräsident Stephan Weil: "Auch in Sachen Alltagsmasken ist ein gemeinsames Vorgehen möglichst aller Länder sinnvoll. Niedersachsen hat sich gemeinsam mit anderen Ländern entschieden, ab Montag Mund-Nasen-Bedeckungen im ÖPNV und beim Einkauf vorzuschreiben. Wir unterstützen damit auch zukünftige Lockerungen, die zu einer weiteren Belebung führen können. Entscheidend bleibt aber: der Infektionsschutz durch Alltagsmasken ist sinnvoll, damit andere Menschen nicht angesteckt werden können. Ich bitte aber alle Bürgerinnen und Bürger, nicht zu hohe Erwartungen an Mund-Nasen-Bedeckungen zu knüpfen. Am wichtigsten ist und bleibt eine strikte Einhaltung von Abstandsregeln und Hygienevorschriften."

Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann: "Je besser die Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sind, desto schneller können wir Fortschritte erzielen, die uns schrittweise wieder mehr Lockerungen im Alltag bringen können. Dabei spielt das Tragen von  Mund- und Nasenschutz – insbesondere im ÖPNV – eine entscheidende Rolle. Hier kommen tagtäglich viele Menschen auf recht engem Raum zusammen. Durch den Gebrauch beispielsweise von Alltagsmasken können wir an dieser Stelle die Ansteckungsgefahr deutlich reduzieren."

Gesundheitsministerin Dr. Carola Reimann: "Ganz wichtig bleibt, dass alle in Niedersachsen auch weiterhin den Abstand von mindestens 1,5 Metern zueinander einhalten und sich regelmäßig und gründlich ihre Hände waschen. Das Tragen einer einfachen Alltagsmaske schützt uns nicht vor einer Infektion mit dem Corona-Virus. Es kann aber verhindern, dass wir andere anstecken und ist daher auch ein sichtbares Zeichen der Solidarität untereinander. Insbesondere in engen Räumen leistet einen Mund-Nasen-Bedeckung so einen zusätzlichen Beitrag zum Infektionsschutz."

(Veröffentlicht am 22. April 2020)