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Fachbereich Soziales

Wohngeld

Sinn und Zweck des Wohngeldes ist es, einkommensschwachen Haushalten, deren Lebensunterhalt durch eigene Mittel bestritten wird, bei der Finanzierung ihrer Wohnkosten zu unterstützen, ohne dazu weitergehende soziale Leistungen in Anspruch nehmen zu müssen.

Nahaufnahme: männliche Hände, die mit Kugelschreiber und Noziblock arbeiten, daneben Sparschwein und Taschenrechner. © H_Ko - stock.adobe.com

Wohngeldanspruch prüfen lassen

Mieter von Wohnraum sowie Eigentümer selbst genutzten Wohnraums erhalten Wohngeld nach dem Wohngeldgesetz (WoGG) als Zuschuss zur Miete bzw. zur monatlichen Belastung, wenn sie die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen und nicht vom Wohngeld ausgeschlossen sind.

Für die Berechnung des Wohngeldanspruches sind grundsätzlich die Anzahl der Haushaltsmitglieder, die Miethöhe, bzw. die Höhe der monatlichen Belastung bei selbst genutztem Wohnraum sowie die Summe der Einkommen aller Haushaltsmitglieder maßgeblich. Leben im Haushalt auch Personen, die wegen anderer Leistungen (siehe unten) vom Wohngeld ausgeschlossen sind, bleiben deren Einkünfte und Wohnkostenanteile bei der Wohngeldberechnung unberücksichtigt.

Sofern ein Anspruch besteht, wird Wohngeld vom 1. des Monats an geleistet, in dem der Antrag (Formular siehe unten) gestellt worden ist.

Da der Bundestag zum 1. Januar 2020 eine Wohngeldreform beschlossen hat, die zu einer deutlichen Leistungserhöhung führt, profitieren neben den Haushalten, die bereits Wohngeld erhalten, auch viele Menschen, die nun ab 2020 wohngeldberechtigt sind.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bereichs Wohngeld nehmen gern eine persönliche Beratung vor und führen bei Bedarf auch eine Probeberechnung durch. Sie erreichen uns persönlich oder telefonisch zu den nebenstehend angegebenen Zeiten.

Anträge können auch bei allen anderen städtischen Dienststellen abgegeben werden. Eine Beratung ist dort aber nicht möglich.

Aktueller Hinweis

Bitte beachten Sie: Es sind wieder persönliche Vorsprachen nach vorheriger Terminvereinbarung mit der Sachbearbeitung möglich. Die in den Flyern, auf der Homepage oder in den Antragsbögen hinterlegten Öffnungszeiten gelten nach wie vor nicht. Unterlagen senden Sie uns bitte per Post oder E-Mail. Die Mailadresse lautet wohngeld@hannover-stadt.de.

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