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Sanierung Hainholz

Das Sanierungsgebiet Hainholz mit seinen ca. 6.700 Einwohnerinnen und Einwohnern liegt nördlich der hannoverschen Innenstadt.

Der neue Stadtteileingang Süd in Hainholz mit zwei Figurinen © Landeshauptstadt Hannover

Der neue Stadtteileingang Süd

Seit Dezember 2001 befindet sich der Stadtteil Hainholz im Bund-Länder-Programm "Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – die soziale Stadt". Die Landeshauptstadt Hannover hat dazu im Mai 2004 ein Leitprogramm (Integriertes Handlungskonzept) vorgelegt, das die Basis für das weitere kooperative Wirken aller Beteiligten ist. Sanierungsziele wurden formuliert, Maßnahmen benannt und Prioritäten gesetzt.

Sanierung Hainholz © Siegfried Neuenhausen (Künstler der Stele)

Die Hainholz Stele im Rohbau

Das Integrierte Handlungskonzept dient als roter Faden der Sanierung und ist als offenes Konzept angelegt. Es wird jährlich fortgeschrieben und kann in der aktuellsten Fassung am Ende dieser Seite heruntergeladen werden.

Hainholz

Das Sanierungsgebiet Hainholz mit seinen ca. 6.700 Einwohnerinnen und Einwohnern liegt nördlich der hannoverschen Innenstadt.

Sanierungsziele

Kulturhaus Hainholz © Landeshauptstadt Hannover

Kulturhaus Hainholz

Das Hauptziel der sozialen Stadterneuerungspolitik für Hainholz ist es, die Lebenssituation der Menschen vor Ort nachhaltig zu verbessern.

Ausgehend von der lokalen städtebaulichen, baulichen, verkehrlichen, sozialen und wirtschaftlichen Situation werden im Folgenden Ziele und Handlungsansätze dargestellt, die im weiteren Prozess mit den Beteiligten abgestimmt und konkretisiert werden müssen. Die einzelnen Handlungsfelder werden wegen der spezifischen Zuständigkeiten und Finanzierungsinstrumente nebeneinander beschrieben, verstehen sich aber als miteinander verknüpfte und einander bedingende Teile des Konzepts.

Allen Handlungsfeldern liegen folgende Zielsetzungen zugrunde:

  • Bekämpfung von Einkommensarmut und deren Auswirkungen
  • Förderung und Pflege der lokalen Ökonomie
  • Schaffung zielgruppenorientierter Angebote insbesondere zur Unterstützung von Menschen in belasteten Lebenslagen im Stadtteil
  • Stärkung gemeinwesenorientierter Ansätze zum Aufbau und zur Stabilisierung sozialer Netze
  • Stabilisierung von Nachbarschaften
  • Hilfe zur Selbsthilfe
  • Schwerpunktbildung bei präventiven Ansätzen in den Bereichen Gewalt, Gesundheit und Sucht
  • Berücksichtigung der Belange von Menschen mit Behinderung und Senioren
  • Schaffung von barrierefreiem Wohnraum und eines barrierefreien Wohnumfeldes
  • Berücksichtigung des Konzepts des “Gender Mainstreaming” (Herstellung der Chancengleichheit von Frauen und Männern)
  • Verbesserung der Aufenthaltsqualität öffentlicher Räume
  • Schaffung von wohnungsnahen Grünflächen / Aufwertung der Wohnumfeldqualitäten
  • Aufwertung des Wohnungsbestandes durch Modernisierung / Anpassung an die perspektivische Wohnungsmarktentwicklung
  • Halten von stabilisierenden Gruppen im Stadtteil und Öffnung des Stadtteils für sozial stabilisierende Bevölkerungsgruppen von Außen durch neue Wohnformen und dauerhafte Aufhebung von Zugangsbeschränkungen
  • Herausarbeiten einer Stadtteilidentität, Stärkung des Selbstbewusstseins der Hainhölzerinnen und Hainhölzer und Veränderung der Innen- wie Außenwahrnehmung des Stadtteils

Beteiligung

Wichtig bei der Sanierung in Hainholz ist eine aktive Beteiligung der Einwohnerinnen und Einwohner. Hierzu werden eine Vielzahl von Beteiligungsprojekten durchgeführt. Um die Hainhölzer über die Sanierung zu informieren, erscheint in regelmäßigen Abständen die Hainholz Zeitung. Die Zeitung wird an alle Haushalte im Sanierungsgebiet kostenlos verteilt und kann hier heruntergeladen werden.

Eingang zur Bauverwaltung © Landeshauptstadt Hannover - Geoinformation