Landeshauptstadt Hannover

Städtebauliche Sanierung

Die Stärkung benachteiligter Stadtquartiere ist seit Jahrzehnten ein wichtiges Ziel der Bundes- und Landespolitik und der Landeshauptstadt Hannover. Bereits seit 1972 fördern Bund, Land und Stadt gemeinsam die Stadterneuerung in hannoverschen Stadtteilen.

Blick auf einen sanierungsbedürftigen Altbau

Mit Hilfe von Sanierungsprogrammen werden vernachlässigte Stadtquartiere, in denen die Selbstheilungskräfte nicht mehr ausreichen, um die Probleme zu bewältigen, stabilisiert und für die Bewohnerinnen und Bewohner zu lebenswerten Wohnquartieren umgebaut. Die städtebauliche Sanierung hat sich über Jahrzehnte hinweg als hervorragendes Instrument zur Behebung städtebaulicher Missstände bewährt.

Die Notwendigkeit der Sanierung wird in einer vorbereitenden Untersuchung festgestellt.  Dabei werden die sozialen, strukturellen und städtebaulichen Verhältnisse und Zusammenhänge sowie die anzustrebenden allgemeinen Ziele und die Durchführbarkeit im Allgemeinen beurteilt.

Aus Städtebauförderungsmitteln werden hierbei investive Maßnahmen gefördert. Die Städtebauförderung ist eines der wichtigsten Instrumente zur Förderung von nachhaltiger Stadtentwicklung. Durch geförderte Maßnahmen im öffentlichen Raum können private Investitionen in erheblichem Umfang angeregt werden. Das örtliche Baugewerbe und das Handwerk profitieren nachhaltig von den Investitionen, welche in den Gebieten getätigt werden. Die Städtebauförderung trägt dazu bei, die Ziele einer sozial, wirtschaftlich und ökologisch ausgewogenen Stadtentwicklungs- und Stadterneuerungspolitik zu konkretisieren.

Zurzeit gibt es Städtebauförderprogramme in den Gebieten Hainholz, Oberricklingen, Mühlenberg, Sahlkamp und Stöcken.

Städtebauliche Sanierung

Sanierung Limmer

Am 6. November 2002 wurde ein großer Teil Limmers rechtsverbindlich als Sanierungsgebiet festgelegt, um mit Hilfe von Städtebauförderungsmitteln von Bund...

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