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Einzelhandels- und Zentrenkonzept

Bahnhofstraße mit Niki-de-Saint-Phalle-Promenade

© Landeshauptstadt Hannover

Bahnhofstraße mit Niki-de-Saint-Phalle-Promenade

Die Stadt Hannover nimmt als Landeshauptstadt, größte Stadt Niedersachsens und als Oberzentrum eine herausragende Stellung ein, wobei dem Einzelhandel in Hannover eine wesentliche funktionale Bedeutung auch über die Regionsgrenzen hinaus zukommt.

Vor dem Hintergrund weiterer Umstrukturierungs- und Konzentrationsprozesse im Einzelhandel, der Novellierung des Baugesetzbuches, höchstrichterlicher Rechtsprechung zum Einzelhandel sowie der Vorgaben aus dem Landesraumordnungsprogramm und dem Einzelhandelskonzept für die Region Hannover ist es notwendig geworden, die bisherige Einzelhandelskonzeption zu aktualisieren und zu einem Einzelhandels- und Zentrenkonzept zusammen zu fassen.

Das Büro für Stadt- und Regionalentwicklung Dr. Acocella aus Lörrach wurde mit der Erarbeitung eines Gutachtens zur Neuaufstellung eines Einzelhandels- und Zentrenkonzeptes für die Landeshauptstadt Hannover beauftragt.

Die Erarbeitung des Gutachtens wurde im April 2010 abgeschlossen. Es gliedert sich in Bd. I (Hauptteil) und Bd. II (Bezirksbeschreibungen). Auf der Grundlage des Gutachtens hat die Verwaltung einen Entwurf für ein Einzelhandels- und Zentrenkonzept für die Landeshauptstadt Hannover erstellt. Der Rat der Landeshauptstadt Hannover hat in seiner Sitzung am 24. Februar 2011 das Einzelhandels- und Zentrenkonzept für die Landeshauptstadt Hannover beschlossen.

Es stellt ein städtebauliches Entwicklungskonzept im Sinne des BauGB § 1 Abs. 6  Nr. 11 dar, das die bisherigen Konzepte zum Einzelhandel aus den vergangenen Jahren zusammenfasst, aktualisiert und mit einer verbindlichen Wirkung ausstatten soll.

Wesentliche Bestandteile des Konzeptes sind:

  • die Einführung einer Zentrenhierarchie für die Einkaufsstandorte in Hannover,
  • die Abgrenzung der Zentralen Versorgungsbereiche (mit Ergänzungs- und Entwicklungsbereichen),
  • die "Hannoversche Liste" der zentrenrelevanten und nicht zentrenrelevanten Sortimente,
  • die Abgrenzung von Sonderstandorten für Einzelhandel außerhalb der Zentralen Versorgungsbereiche,
  • die Formulierung von Zielen und Grundsätzen für die räumliche Einzelhandelsentwicklung.

Zur Umsetzung des Einzelhandels- und Zentrenkonzeptes macht sich die Stadt Hannover die Regelungen des BauGB zum Schutz der zentralen Versorgungsbereiche (§§ 2 Abs. 2, 9 Abs. 2a, 34 Abs. 3) zunutze. Als städtebauliches Entwicklungskonzept i.S.v. § 1 Abs. 6 Nr. 11 BauGB ist das Einzelhandels- und Zentrenkonzept künftig bei der Aufstellung von Bauleitplänen zu berücksichtigen. Die bisher geübte Praxis, jeden Einzelfall unter Einbeziehung aller räumlich und sachlich relevanten Faktoren zu prüfen, bleibt bestehen.

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