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Symbolbild Feuerwehr Hannover © Ulrich Reinecke Photography

Eindrucksvolle Sammlung

Entwicklung und ­Kurzportait

Die offizielle Gründung des Feuerwehrmuseums Hannover erfolgte zum 100-jährigen Jubiläum der Berufsfeuerwehr Hannover am 7. Januar 1980.

Handdruckspritze © LHH

Handdruckspritze aus dem Jahr 1892

Vorläufer des Museums war die „Historische Sammlung“ von Herbert Jürgens und Horst-Günter Holste, welche Mitte der 1970-Jahre zum ersten Mal bei einem „Tag der offenen Tür“ gezeigt wurde. Die „offizielle“ Gründung des Feuerwehrmuseums Hannover erfolgte dann zum 100-jährigen Jubiläum der Berufsfeuerwehr Hannover am 7. Januar 1980.

Als Grundstock brachten Herbert Jürges und Horst-Günter Holste ihre privaten Sammlungen in das Museum ein. Erster Leiter wurde Horst Knigge, weitere Männer der ersten Stunde waren Heinz Thurau und Werner Pfingsten.

Im Obergeschoss eines denkmalgeschützten ehemaligen Schulgebäudes, welches zur Feuer- und Rettungswache 1 gehört, wurden Räume gefunden und in Eigenarbeit für die Präsentation der Exponate hergerichtet.

Bereits nach wenigen Jahren hatten die Museumscrew eine eindrucksvolle Sammlung zusammengestellt und sehr ansprechend der Öffentlichkeit präsentiert. Über viele Jahre wurde diese in ehrenamtlicher Arbeit immer weiter ausgebaut und ergänzt.

Durch das gesundheits- und altersbedingte Ausscheiden der Gründer, kam es für einige Zeit zum Stillstand der Museumsarbeit und das Feuerwehrmuseum Hannover musste vorübergehend geschlossen werden.

Dies änderte sich mit der Übernahme der Museumsleitung durch Albrecht Reime im Jahr 2004. Zusammen mit einem, engagierten Team wurden neue Schwerpunkte gesetzt und die Ausstellung erweitert. Bei einem Rundgang durch die Räume kann nun die Entwicklung des Brandschutzes chronologisch im Kontext mit der hannoverschen Stadtgeschichte "erlebt" werden.

Einen Schwerpunkt bildet dabei der Brandschutz während des Zweiten Weltkrieges und auch der Rettungsdienst, bereits seit mehr als 100 Jahren eine Aufgabe der Berufsfeuerwehr, wird anschaulich dargestellt. Fast alle Exponate sind Originale und wurden in ehrenamtlicher Arbeit liebevoll restauriert. Auf Fahrzeuge wird aus Platzmangel jedoch verzichtet. Was jedoch nicht bedeutet, dass keine Feuerwehrfahrzeuge zu sehen sind. Im Gegenteil, es sind sehr viele Fahrzeuge vorhanden – allerdings als Modelle in den unterschiedlichsten Maßstäben. Beim einem großen Teil handelt es sich um echte, in Handarbeit hergestellte Unikate!

Neben den ausgestellten Exponaten verfügt das Feuerwehrmuseum Hannover über eine umfangreiche Sammlung von Schriftstücken, welche die Geschichte der Berufsfeuerwehr Hannover fast lückenlos dokumentieren. Die Sichtung, Auswertung und Digitalisierung dieser Dokumente stellt zurzeit einen Schwerpunkt der Museumsarbeit dar.

Das Feuerwehrmuseum Hannover umfasst aktuell eine Ausstellungsfläche von 250 m2 und rund 1500 Exponate. Es gehört damit nicht zu den Größten in Deutschland, aber gerade das macht den Reiz dieses Museums aus. Klein aber fein, dieses Prädikat wird von Besuchern immer wieder vergeben.

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