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Eine Frau schaut mit leerem Blick aus einem Küchenfenster. Das Fenster ist von außen vergittert. © Mario Wezel & Felix Schmitt

    

Gegen Gewalt

Schutz, Zuflucht, Hilfe, Unterstützung, Lobbyarbeit – die Arbeit gegen Häusliche Gewalt ist ein zentraler Arbeitsschwerpunkt im Team Gleichstellung.

Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter

Es gibt Frauen, für die ist ihr Zuhause der gefährlichste Ort der Welt. In keinem anderen Lebensbereich werden Frauen so oft beleidigt, bedroht, geschlagen und sogar getötet. Rund ein Viertel aller Frauen in Deutschland hat körperliche und/oder sexuelle Gewalt durch den Beziehungspartner erleben müssen.

Die Region Hannover engagiert sich auf vielfältige Weise gegen häusliche Gewalt: Sie fördert die drei bestehenden Frauenhäuser in der Region. Sie fördert Beratungsstellen, sei es Erstberatung nach dem Gewaltschutzgesetz, allgemeine Frauenberatung in den Städten und Gemeinden, Frauennotrufe und Beratungsstellen für Mädchen und Jungen. Sie unterstützt auch die Arbeit mit Täterinnen und Tätern.
Das Team Gleichstellung setzt sich für die angemessene Finanzierung der Frauenhäuser und Beratungsstellen ein und vernetzt wichtige Akteurinnen und Akteure aus der Arbeit gegen Gewalt gegen Frauen.

Forum gegen Häusliche Gewalt in der Region Hannover

Das Forum gegen Häusliche Gewalt vernetzt die Lokalen Runden Tische gegen Häusliche Gewalt in den Kommunen mit den Frauenhäusern und den beiden Verbünden der Beratungs- und Interventionsstellen (BISS) in der Region Hannover.

Ziel ist es, die Zusammenarbeit zu verbessern und die Einrichtungen in ihrer Arbeit zu unterstützen sowie Lobbyarbeit zu betreiben. Dabei geht es vor allem darum, Hilfe so zu organisieren, dass sie die betroffenen Frauen und Kinder auch erreicht. Das Forum tagt zweimal jährlich.

Das Forum organisiert außerdem Veranstaltungen, z. B. die Veranstaltung „Häusliche Gewalt hört auch im Alter nicht auf!“ im Rahmen des Internationalen Tags „Keine Gewalt gegen Frauen“.

Aktionsbündnis „Stoppt sexualisierte Gewalt!“

In diesem Bündnis mit den Frauenhäusern und Frauen- und Mädchenberatungsstellen in der Region Hannover haben sich über 30 Organisationen, Vereine und Verbände in Hannover zusammengeschlossen.

Das Aktionsbündnis für die Region Hannover fordert, endlich wirksam gegen Sexismus vorzugehen.

Insgesamt hat sich das Aktionsbündnis den Forderungen von #ausnahmslos angeschlossen. Ziel ist es, dass alle Menschen sich von klein auf, unabhängig von ihrer Ethnie, sexuellen Orientierung, Geschlechtsidentität, Religion oder Lebensweise, sicher fühlen und vor verbalen und körperlichen Übergriffen geschützt sind: Egal ob auf der Straße, zu Hause, bei der Arbeit oder im Internet. Ausnahmslos 

Im Juli 2016 wurde in Deutschland ein modernes Sexualstrafrecht beschlossen. Sexuelle Handlungen gegen den Willen einer Person sind darin endlich als Übergriff bewertet und in Zukunft strafbar. Gemeinsam haben wir erreicht, dass die sexuelle Selbstbestimmung besser geschützt ist. Nein heißt Nein! Wir werden die Umsetzung kritisch begleiten.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der stellvertretenden Gleichstellungsbeauftragten der Region Hannover, Mona Achterberg (Tel.: +49 511 616-22331, mona.achterberg@region-hannover.de)