Das offizielle Portal der Region und der Landeshauptstadt Hannover

Veranstaltungen

Dezember 2016
12.2016
M D M D F S S
28 29 30 1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31 1
Heute | Wochenende | kostenlos | Suche

Top-Services

Ratgeber

Zuletzt aktualisiert:

James Richards, »Rosebud«, 2013. Installationsansicht »Frozen Lakes« Artists Space, 2013
Courtesy der Künstler, Artists Space, New York und Rodeo, Istanbul/London

© Daniel Pérez

Ausstellungen

James Richards und Leslie Thornton

Die beiden bedeutenden Videokünstler unterschiedlicher Generationen thematisieren vom 3. Dezember bis 5. Februar 2017 in der kestnergesellschaft das Zusammenspiel von Geräuschen und Bildprojektionen.

Mit "Abyss Film" präsentiert die Kestner Gesellschaft eine Ausstellung des britischen Künstler James Richards (*1983 Cardiff), die in Zusammenarbeit mit der Bergen Kunsthall und dem Institute of Contemporary Art, London entstanden ist und sich an den verschiedenen Stationen stetig wandelt. In der Kestner Gesellschaft wird die Schau um ein Kooperationsprojekt mit der amerikanischen Avantgarde-Filmemacherin Leslie Thornton (*1951 Knoxville, Tennessee) erweitert. Die beiden bedeutenden Videokünstler unterschiedlicher Generationen vereint insbesondere ihre künstlerische Arbeitsweise: Sie schaffen aus vorgefundenem und selbst produziertem Bildmaterial affektive und intime Bildcollagen.

James Richards

In seinen Arbeiten, die auch aus Toninstallationen und Musik bestehen, zeigt James Richards poetische und strukturelle Zusammenhänge zwischen vorgefundenen und selbst produzierten Medien auf. Er collagiert Online-Clips, Künstlerfilme, intime Heimvideos, Archivaufnahmen, obskure Fernsehclips, Internet-Streams oder gebrauchtes VHS-Videomaterial. Mit dem Film "Rosebud" (2013) wurde James Richards 2014 für den renommierten Turner Prize nominiert. Das zentrale Werk der Wanderausstellung ist die Toninstallation "Crumb Mahogany" (2016). Sie besteht aus unterschiedlichen Sounds wie beispielsweise Martinshorn, Chorgesang und dem Geräusch, das beim Zerreißen von Papier entsteht. Durch die Verräumlichung der Toncollage mittels sechs im Kreis positionierter Lautsprecher werden die Besucher körperlich mit Harmonien und Disharmonien konfrontiert.

Leslie Thornton

Für Leslie Thornton gelten Medien als Träger von Ideologie. Der Produktionsprozess verschlüsselt die komplexen Verhältnisse zwischen dem Zuschauer und dem Produzenten. In Thorntons Filmen zeigen sich im Gegensatz dazu eine Offenheit und Transparenz, die durch die Nähe der Künstlerin zum Film entstehen. Oftmals kommentiert sie Ereignisse oder spricht über Kameraeinstellungen während der Aufnahme. Dadurch zeigen die Filme die logische Konsequenz ihrer formalen Eigenschaften und werden zum Schauplatz entblößter Erkenntnis. Während seines Studiums begegnete James Richards erstmals dem filmischen Werk von Leslie Thornton. Die Arbeit "Crossing" ist das Resultat ihrer Zusammenarbeit. Der Film entstand in einem intensiven Dialog zwischen den beiden Künstlern und ist erstmals in Deutschland zu sehen.

Termin(e): 03.12.2016 bis 12.02.2017
dienstags  mittwochs  freitags  samstags  sonntags 
von 11:00 bis 18:00 Uhr
03.12.2016 bis 12.02.2017
donnerstags 
von 11:00 bis 20:00 Uhr
Ort

kestnergesellschaft

  • Goseriede 11
  • 30159 Hannover
Preise:
Eintritt 7,00 Euro
ermäßigt 5,00 Euro
Freitags frei