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Tierhaltung

Wer Tiere in einem Alten- oder Pflegeheim halten möchte, muss dies zuvor mit der jeweiligen Einrichtung abstimmen.

Zeichnung von Hurzlmeier: Hund auf Sofa © Wilhelm-Busch-Museum

Zeichnung von Rudi Hurzlmeier

Menschen, die mit Tieren in häuslicher Umgebung zusammen leben, fällt es besonders schwer, sich für ein Altenheim oder eine Pflegeeinrichtung zu entscheiden, weil sie häufig ihre Tiere nicht mitnehmen dürfen. Sie müssen sich dann nicht nur an die neue Umgebung gewöhnen, sondern sollen auch noch Abschied nehmen von ihrem Tierkamerad. Inzwischen gibt es jedoch immer mehr Heime, die die Möglichkeit einer individuellen Tierhaltung zulassen.

Vorraussetzungen hierfür sind unter anderem ein ausreichendes Platzangebot und die Abklärung von wichtigen Rahmenbedingungen: z. B. Einverständnis der Mitbewohner und des Personals, Unterkunft des Tieres, Unterbringung bei Erkrankungen oder Tod des Tierbesitzers etc.

Häufig haben die Mitarbeiter bedenken, dass eine Tierhaltung zusätzliche, nicht mehr zu bewältigende Arbeit mit sich bringt. Es hat sich jedoch häufig in der Praxis gezeigt, dass sich diese Bedenken oft nicht bestätigen, da:

• die Heimbewohner in der Regel weniger Zuwendung brauchen (diese bekommen sie durch das Tier) und
• die MitarbeiterInnen durch den Umgang mit dem Tier ihren Stress ebenfalls besser abbauen können.

Wenn die Heimleitung und der Träger Tiere in der Einrichtung für sinnvoll halten, stellt sich die Frage, welche Tierart und in welcher Form ein Leben mit Tieren aufgrund der vorhandenen Organisationsstruktur sinnvoll und möglich ist. Ist es möglich eine individuelle Tierhaltung zu erlauben oder sollen ein Tier oder mehrere Tiere vom Heim für alle Bewohner gekauft werden? Oder wären regelmäßige Besuche mit Tieren besser geeignet? Die Entscheidung für eine der Möglichkeiten hängt auch von der vorhandenen Organisationsstruktur und den baulichen Gegebenheiten ab.

Eine individuelle Tierhaltung kommt sicherlich nur bei ausreichendem Platzangebot für die einzelnen Bewohner in Frage.

Wird ein Hund oder eine Katze für alle Bewohner gekauft, ist mehr als bei einer individuellen Tierhaltung darauf zu achten, ob ein oder mehrere Bewohner eine Tierhaarallergie haben. Sind sie trotzdem mit dem Kauf eines Tieres einverstanden, muss abgeklärt werden, wie ein Kontakt zum Tier vermieden werden kann. Ist eine Tierhaltung aus verschiedenen Gründen nicht möglich, gibt es trotzdem Möglichkeiten den Kontakt zu Tieren herzustellen, denn Tiere können als Besucher in die Pflegeeinrichtungen kommen und Abwechslung in den Alltag bringen. Verschiedene Organisationen bieten Besucherdienste auf ehrenamtlicher Basis meist mit Hunden an (Kontaktadressen werden weiter unten aufgeführt).

Als Heimtiere kommen in Betracht:

Hunde, Katzen, Vögel, Fische, Nagetiere (Hamster, Mäuse, Ratten, Kaninchen). Jede Tierart stellt unterschiedliche Ansprüche an eine artgerechte Tierhaltung und Pflege.