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Sondergärten

Der Niederdeutsche Blumengarten

Im Hochsommer zeigt sich der Niederdeutsche Blumengarten in üppigster Pracht, dieses Jahr in neuen Farben.

Der Niederdeutsche Blumengarten ist ein idealisierter Garten der Frührenaissance nach holländischen Vorbildern. Die damals seltenen Blumen, wie Geranie, Narzisse, Hyazinthe und Tulpe wurden in zu geometrischen Mustern komponierten Rabatten gepflanzt. Von den Wegen konnte man die kostbaren Blumen von Nahem bewundern.

Die Beete hüllen sich in diesem Sommer erstmals in Rosa-Töne. Überragt von mächtigen Artischocken tummeln sich unter anderem Dahlien, Löwenmäulchen, Spinnenblumen und Prachtkerzen mit ihrer duftigen Blütenpracht.

In diesem Garten geht die Sonne nie unter.  Die zentrale Sandsteinfigur zeigt „Veritas“, die lateinische Göttin der Wahrheit. Sie entstand um 1730, erhielt ihren heutigen Platz aber erst im Jahre 1937. Da die Wahrheit die Welt regieren sollte, steht sie auf einer Weltkugel, mit einem Buch als Symbol der Erkenntnis, einem Palmenzweig als Friedenszeichen und dem Sonnenemblem für Macht und Klarheit in der rechten Hand.

Die acht Sondergärten, zu denen der Niederdeutsche Blumengarten zählt, sind Beispiele der Geschichte des architektonischen Gartens und wurden an Stelle der ursprünglichen Boskettgärten bei der Erneuerung des Großen Gartens 1936/37 eingefügt.