Rachel Dax, Großbritannien 2025, 68 Minuten, Englische Originalfassung
Es kommt Bewegung in die konservative englische Stadt York, als die Buchhändlerin Jenny Roberts, eine lesbische Transfrau, das York Lesbian Arts Festival (YLAF) ins Leben ruft. Das Festival zieht Tausende lesbischer und queerer Frauen nach Nordengland – nicht allein, um für ihre Rechte auf die Straße zu gehen, sondern auch um Kunst und Kultur von Frauen für Frauen zu feiern.
Schriftstellerin und Regisseurin Rachel Dax dokumentiert die Bedeutung dieses Kunstfestivals als historische Bewegung weiblich gelesener Personen in den Jahren 1998 bis 2008. In dieser Form war es bislang kaum gelungen, so viele lesbische, bisexuelle, queere und Transfrauen weltweit zu vereinen, um sich gegenseitig zu stärken und Sichtbarkeit zu schaffen. Das Festival wuchs in den 10 Jahren seines Bestehens stetig an und wurde zu einem eigenständigen kulturellen Raum für Frauen.
„Lesbians’ history is so often consigned to the margins and beyond: this is not just a fabulous picture of how we came together, it’s a vital document of the value of our sisterhood. I’ll never forget YLAF”, sagt Schriftstellerin Val McDermid. Sie steht als prägende Figur für die Generation lesbischer Autorinnen, die lesbische Lebenswelten aus der Nische heraus in die Mainstream-Literatur gebracht haben.