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Vier Frauen und drei Männer stehen draußen auf einer Rasenfläche in zwei Reihen. © Stahl, Region Hannover
Ein Gebäude und das dazugehörige Gelände (inklusive Garten) von oben fotografiert. © Region Hannover

Rundgang

Von Schulgarten bis Mediathek: Das Gelände und die Räumlichkeiten im Überblick.

Ein Mann mit Laptop. © Region Hannover

Archiv & Mediathek

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Salomon Weinberg (1889-1955)

Seine Arbeit war grundlegend für die Landschaftsarchitektur in Palästina und Israel.

Eine alte Aufnahme (schwarz-weiß) eines Mannes mit Glatze. © Gedenkstätte Ahlem (Quelle)

Salomon Weinberg, später: Shlomo Weinberg-Oren (1889-1955)

Salomon Weinberg (später: Shlomo Weinberg-Oren) wird am 20. März 1889 in Tulcea (Rumänien) geboren. Nach antisemitischen Verordnungen des  rumänischen Staates zieht seine Familie in die heutige Türkei. Von hier wird der bereits Siebzehnjährige im Jahr 1906 zur Gärtnerlehre nach Ahlem vermittelt. Nach bestandener Prüfung arbeitet er in einigen Gärtnereien und tritt 1912 in die Höhere Gartenbauschule Dresden-Pillnitz ein. Der Erste Weltkrieg führt ihn zurück nach Ahlem: Als verwundeter Kriegsfreiwilliger kommt er in das Reservelazarett, das im Mädchenhaus der Gartenbauschule eingerichtet worden war. Nach Kriegsende übernimmt er eine leitende Funktion auf dem Hachschara-Hof Messingwerk bei Eberswalde. Er legt seine Abschlussprüfung in Dresden-Pillnitz ab und wandert 1925 mit seiner Frau Elisheva geb. Yaacov nach Palästina aus. In den folgenden drei Jahrzehnten wirkt er als Lehrer, Gartenarchitekt, Planer von Kibbuz-Garten und öffentlichen Parks, Publizist und Mitbegründer von Fachverbanden. Seine Arbeit wird grundlegend für die Landschaftsarchitektur in Palästina und Israel.