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Literaturpreis

2019: Deniz Utlu

Utlu, der 1983 in Hannover geboren wurde, lebt mittlerweile in Berlin. 2014 veröffentlichte er seinen Debütroman "Die Ungehaltenen", sein aktuelles Werk "Gegen Morgen" erschien im September 2019. Neben seiner Tätigkeit als Schriftsteller arbeitete und arbeitet Utlu auch als Dramatiker, Kolumnist, Lyriker und Essayist sowie als Herausgeber und Veranstalter. So gründete 2003 in Hannover das Kultur- und Gesellschaftsmagazin "freitext", das er bis 2014 herausgab; zudem veröffentlicht er journalistische Beiträge etwa im Tagesspiegel, der FAZ sowie der SZ und veranstaltet am Maxim Gorki Theater die Literaturreihe "Prosa der Verhältnisse". Die Auszeichnung mit dem "Literaturpreis der Landeshauptstadt Hannover" ist die Würdigung für alle diese Tätigkeiten.

Man mit längerem Haar und Brille © Heike Steinweg

Deniz Utlu

In der Begründung der Jury für den diesjährigen Preisträger hieß es: "Deniz Utlu verhandelt in seinen Texten pointiert und plastisch die zentralen Themen Identität, Familie und Zugehörigkeit. In seinem Debüt 'Die Ungehaltenen' erzählt er von zwei Nachkommen der Gastarbeitergeneration und ihrer Auseinandersetzung mit ebendieser; Menschen, die Deutschland mit aufgebaut, dafür allerdings nie öffentliche Anerkennung erfahren haben. Sein Buch verschafft der Lebensrealität beider Generationen Gehör."

Der Jury gehörten an: 

  • Dr. Florian Kessler, Lektor im Hanser Verlag und Kulturjournalist
  • Prof. Dr. Alexander Košenina, Professor für Deutsche Literatur an der Leibniz Universität Hannover
  • Carola Markwa, Geschäftsführerin des Börsenvereins Landesverband Nord e.V.
  • Charlotte Milsch, Geschäftsführung und Programmleitung des Literarischen Salons der Leibniz Universität Hannover
  • Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf