Er kehrte nach Hannover zurück und beteiligte sich hier an der von seinem Bruder Joseph gegründeten Deutschen Grammophon-Gesellschaft. 1898 eröffneten sie in der Kniestraße ihre erste Schallplattenfabrik. Dort wurden Schallplatten für die englische Mutterfirma The Grammophone Company hergestellt, in den Anfangsjahren auch die entsprechenden Abspielgeräte. Von hier aus trat die Schallplatte ihren Siegeszug durch Europa an. Mit zwölf Zentimetern Durchmesser hatte Emil Berliners erste Schallplatte übrigens die gleiche Größe wie die Compact-Disc (CD), die die Schallplatte als Tonträger ablöste.
Quelle: Stadtlexikon Hannover – Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Herausgegeben von Klaus Mlynek und Waldemar R. Röhrbein. 2009, Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co KG, Hannover