50 Jahre Passarelle und Raschplatz - Hannover.de

Jubiläen 2026

50 Jahre Passarelle und Raschplatz

Die Passarelle heißt nun schon länger Niki-de-Saint-Phalle-Promenade und der Raschplatz bekommt bald einen Deckel. Beiden gemein ist, dass sie 1976 eingeweiht wurden.

Raschplatz (Kino am Raschplatz) mit Passarelle und Bredero-Hochhaus an der Lister Meile. Foto  (Ausschnitt) von Hans Wagner, 02.1978

Vordenker der Passerelle war Hannovers Stadtbaurat Hanns Adrian, der bereits 1966 eine Ideenskizze entwarf, die der späteren Ausführung sehr nahekam. Er entwickelte die Idee, zunächst die beiden Stadtbahnstationen Kröpcke und Hauptbahnhof auf einer unteren Ebene miteinander zu verbinden. Die ursprünglich Passerelle genannte Fußgänger- und Einkaufsmeile entstand beim Bau der unterirdischen Stadtbahn in den 1970er Jahren, ebenso wie die sich daran anschließende Lister Meile. Zuerst entstand zwischen 1971 und 1975 in offener Bauweise in bis zu 10 Metern Tiefe der Stadtbahn-Tunnel. Danach wurde in der Baugrube darüber als Minus-1-Ebene der nach oben offene Fußgängerbereich mit Ladengeschäften eingerichtet.

Aus Passarelle wird Niki-de-Saint-Phalle-Promenade

Im Jahr 1999 erwarb das Immobilienunternehmen Hannover Region Grundstücksgesellschaft (HRG) als Investor die Passerelle. 2001 wurde von ihr ein Teilabschnitt grundlegend umgestaltet und 2002 bei der Wiedereröffnung zu Ehren der Künstlerin und hannoverschen Ehrenbürgerin Niki de Saint Phalle umbenannt. 
Fast 40 Jahre prägte das riesige Kröpcke-Loch den Platz in der Innenstadt. Nach fünf Jahren Bauzeit war jedoch 2014 nicht nur das Kröpcke-Center neu erstellt, sondern auch das Kröpcke-Loch gedeckelt.

Kommt der Raschplatz-Deckel?

Ähnliches ist nun für den Raschplatz vorgesehen, die Landeshauptstadt Hannover hat dazu im März 2025 ein Konzept zur Masterplanung für den Bereich nördlich des Hauptbahnhofs vorgestellt.

Quellen: Wikipedia, Hannover.de

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