Die Deutsche Bundesgartenschaugesellschaft mbH schreibt dazu auf ihrer Homepage:
„Sechs Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs fand die erste Bundesgartenschau statt: Die BUGA Hannover 1951 hatte Symbolcharakter. Denn die Kriegsschäden waren noch allgegenwärtig in deutschen Städten. Die Bundesgartenschau sollte den Menschen im zerstörten Deutschland Mut zum Neuanfang machen. Der Wille zur positiven Veränderung im Nachkriegsdeutschland wurde auch durch eine Ausstellung unterstrichen, die Kunstwerke von im Dritten Reiches verfolgten Künstlern zeigte.
Pflanzarbeiten in kürzester Zeit
Die Arbeiten zur Anlage der BUGA begannen Ende 1950 auf dem Gelände des heutigen Stadtparks. In nur wenigen Monaten mussten beschädigte Bäume entfernt und neue Gehölze gepflanzt werden. Gebäude und Mauern wurden restauriert, Wege und Wasserflächen angelegt und Blumen gepflanzt. Am 28. April 1951 eröffneten der erste Bundespräsident Theodor Heuss und seine Frau Elly Heuss-Knapp als Schirmherrin die bislang einzige BUGA in Niedersachsen.
Das Bedürfnis nach einer schönen Umgebung, nach einem heilen Flecken Erde, unberührt von den Schrecken des Krieges führte zur Idee einer Gartenausstellung. Am 28. April 1951 wurde die erste Bundesgartenschau in Hannover eröffnet.“