Volle Straßen an Ostern - Hannover.de

Volle Autobahnen

Ferien­start im Nor­den: Starker Aus­flugs- und Rei­se­­ver­­kehr rund um Os­tern

Urlauber und Urlauberinnen müssen sich zum Start der Osterferien und besonders am Osterwochenende auf lange Staus einstellen. Starker Reise- und Ausflugsverkehr sowie zahlreiche Baustellen machen Autofahrten zur Geduldsprobe.

Autobahn (Symbolbild)

Volle Autobahnen im Norden erwartet

Am 20. März ist der letzte Schultag in Niedersachsen und Bremen. Zu erwarten ist, dass viele bereits am Wochenende die Gelegenheit nutzen werden, um dem Alltag zu entfliehen. Besonders betroffen sind am Freitagnachmittag, 20. März, und Samstagvormittag, 21. März, die Fernstraßen im Norden Deutschlands sowie die Routen in Richtung der Niederlande und der Wintersportgebiete in den Alpen und Mittelgebirgen. Vor allem in den Bereichen der Baustellen kann es zu Staus kommen.

Der ADAC geht davon aus, dass insbesondere die Sperrung des Elbtunnels am ersten Ferienwochenende für starke Verkehrsbehinderungen, auch auf den empfohlenen Umleitungsstrecken, sorgen wird. Dies liegt auch an parallelen Baumaßnahmen im Stadtgebiet Hamburgs und auf Höhe der neuen Elbbrücken am Kreuz Norderelbe.

Staus und Behinderungen sind unter anderem in den Großräumen Bremen, Hamburg und Osnabrück sowie zwischen Hannover und Hamburg zu erwarten. An folgenden Autobahnabschnitten ist das Risiko für Staus besonders hoch:

A7 Hannover – Hamburg – Flensburg 

  • Zwischen Hamburg-Heimfeld und Hamburg-Stellingen: Vollsperrung Elbtunnel von Freitag, 20. März, 22 Uhr, bis Montag, 23. März, 5 Uhr
  • Zwischen Hamburg-Heimfeld und Dreieck Hamburg-Nordwest, Sperrung von Samstag, 21. März, 22 Uhr, bis Montag, 23. März, 5 Uhr, zusätzlich werden die Anschlussstellen Hamburg-Stellingen und Hamburg-Eidelstedt ab 21 Uhr gesperrt, somit ist auch der Tunnel Stellingen von der Sperrung bis Montag, 23. März, 5 Uhr, betroffen.

A1 Bremen – Osnabrück

  • Baustelle zwischen Bremen-Hemelingen und Bremen-Arsten: Fahrbahn auf zwei Fahrstreifen verengt

A2 Hannover – Dortmund

  • Ausfahrt Hannover-Herrenhausen: gefährliche Situation in der Ausfahrt, Bauarbeiten

A7 Garlstorf – Horster Dreieck

  • Deckensanierung (Notfallmaßnahme): Fahrbahn Richtung Hamburg auf einen Fahrstreifen begrenzt

A7 Hannover – Kassel

  • Zwischen Hildesheim-Drispenstedt und Raststätte Hildesheimer Börde: Verengung der Fahrbahn auf zwei Fahrstreifen in beide Richtungen

A27 Bremen – Bremerhaven

  • Zwischen Hagen und Stotel: Fahrbahn in beiden Richtungen auf einen Fahrstreifen verengt
  • Zwischen Bremerhaven-Süd und Bremerhaven-Geestemünde: in beiden Richtungen Fahrbahn auf einen Fahrstreifen verengt

A29 Oldenburg – Wilhelmshaven

  • Zwischen Varel/Bockhorn und Zetel: Brückenarbeiten, Fahrbahn auf einen Fahrstreifen verengt, Verkehr wird über die Gegenfahrbahn geleitet

A255 Dreieck Hamburg-Norderelbe

  • Abzweig Veddel, Neue Elbbrücken Richtung Hamburg-Süd, im Dreieck Hamburg-Norderelbe: Brückenarbeiten, Verbindungsfahrbahn Richtung A1 Lübeck

Verkehrsreichste Tage: Prognose des ADAC

Der ADAC rechnet vor allem zum Ferienstart (20.-22. März) mit viel Verkehr und sehr langen Staus als Folge der Parallelität verschiedener Sperrungen und Baustellen. Hier treffen Reisende auf Pendler und den Schwerverkehr. Daher empfiehlt der ADAC explizit, den Großraum Hamburg an diesem Wochenende großräumig zu umfahren und an den Tagesrandzeiten zu reisen. Zusätzlich wird nahegelegt, vor Fahrantritt einen Blick auf die Verkehrslage zu werfen.  

Weitere verkehrsreiche Tage werden voraussichtlich der Gründonnerstag und die Osterfeiertage, (02. bis 06. April) sein. 

Rettungsgasse bilden

Was viele nicht wissen: Die Rettungsgasse muss bereits dann gebildet werden, wenn der Verkehr stockt, und nicht erst, wenn die Rettungskräfte mit Blaulicht und Martinshorn von hinten kommen.

Und so funktioniert die Rettungsgasse: Wer den linken Fahrstreifen befährt, weicht nach links aus, Autofahrende auf allen anderen Fahrstreifen fahren nach rechts. Ist es in engen Baustellenbereichen aufgrund deutlich schmalerer Fahrspuren nicht möglich, die Rettungsgasse korrekt zu bilden, wird empfohlen, mit genügend Abstand versetzt zu fahren. So können Autofahrende im Ernstfall in die rechte Spur einfädeln und damit den linken Fahrstreifen für Rettungskräfte frei machen.

Spurwechsel bei Stau?

Bei Stau die Spur zu wechseln, bringt in der Regel nichts. Mal rollt der Verkehr auf der einen Spur schneller, mal auf der anderen Spur. Selbst wenn die eigene Fahrspur z. B. wegen einer Baustelle nicht weiter befahren werden kann, sollte es bei Anwendung des Reißverschlussverfahrens in der Regel keine wesentlichen Unterschiede geben.

Kolonnenspringen lohnt sich also in der Regel nicht. Anders ist es, wenn sich rechts eine Lkw-Schlange gebildet hat, die sich weiter zurück staut als der Verkehr auf den übrigen Spuren. Dann ist es sinnvoll, auf die linken Fahrstreifen zu wechseln.

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(Stand: März 2026)

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