Pedelec - Hannover.de

Mit 10 ungewöhnlichen Fahrzeugen auf Stadttour

Pedelec oder E-Bike

Das Pedelec ist ein modernes Elektrofahrrad, dessen Name sich aus den drei englischen Worten Pedal Electric Cycle zusammensetzt. Wer auf einem Pedelec sitzt, kann mit einer rasanten Geschwindigkeit von bis zu 25 km/h durch die Gegend radeln und wird dabei von einem Elektromotor bis maximal 250 Watt unterstützt. 

Pedelecs vom Typ i:SY

Wer schneller fahren will, muss mit eigener Körperkraft stärker in die Pedale treten. Das Pedelec ist nach dem Straßenverkehrsgesetz rechtlich dem Fahrrad gleichgestellt und benötigt weder ein Versicherungskennzeichen noch eine Zulassung. Wer ein Pedelec fährt, braucht zudem weder einen Führerschein noch einen Helm. Beste Voraussetzungen also, die gut ausgebauten Fahrradwege in Hannover entspannt und einmal in voller Länge zu genießen. Vorschläge und Faltblätter (Preis je 50 Cent) für sechs attraktive Radrouten zu den schönsten Ecken in der niedersächsischen Landeshauptstadt gibt es in der Tourist Information am Ernst-August-Platz gegenüber vom Hauptbahnhof.

Wie unterscheiden sich Pedelec und E-Bike?

Streng genommen sind E-Bikes Fahrräder, die auf Knopfdruck ohne Pedalunterstützung fahren. Deshalb ist das E-Bike bereits ab sechs Kilometer pro Stunde zulassungspflichtig. Dennoch hat sich der Begriff Pedelec nicht in den Alltagsgebrauch durchgesetzt. Die meisten sprechen vom E-Bike, obwohl sie das Pedelec meinen. Rechtlich sind drei Typen zu unterscheiden:

  • E-Bike: Fährt auf Knopdfdruck auch ohne Pedalunterstützung. Maximale Geschwindkeit bei 6 km/h, ansonsten gilt es als Kraftfahrzeug (Mofa).
  • Pedelec: Elektrisches Fahrrad mit einer Motorunterstützung bis 25 km/h. Häufig wird dies im deutschsprachigen Raum als E-Bike bezeichnet.
  • S-Pedelec: Elektrisches Fahrrad mit einer Motorunterstützung bis 45 km/h. Hierfür wird eine Zulassung benötigt in Form von einem Versicherungskennzeichen, einer Haftpflichtversicherung, einer Helmpflicht und einer Fahrerlaubnis der Klasse AM (Roller).

In der Stadt besser und schneller als Auto und Fahrrad

Mit dem Pedelec ist man gerade in der Stadt fixer und flinker unterwegs, die leidige und mitunter kostspielige Suche nach einem Parkplatz kann man sich also sparen, man kommt beim Radeln nicht so sehr ins Schwitzen und der Picknickkorb oder Rucksack mit dem Proviant für die ausgedehnte Stadtrundfahrt bekommt auch noch eine bequeme Mitfahrgelegenheit. Außerdem tragen die flotten Elektrofahrräder zur einer guten Qualität der Luft in der City bei und das Tanken entfällt. Zugegeben: bei einer durchschnittlichen Reichweite von bis zu 100 Kilometern muss gelegentlich die Batterie „aufgetankt“ werden. Aber auch dafür haben wir mitten in der Innenstadt von Hannover eine Lösung: direkt vor dem enercity-KundenCenter in der Ständehausstraße zwischen Kröpcke und Opernplatz (gleich hinter Mövenpick und dem Burger-Restaurant Jim Block) gibt es eine Ladestation für Elektro-Zweiräder, die mit Ökostrom gespeist wird. Für die Nutzung der Ladestation wird eine Karte benötigt, die im enercity-KundenCenter erhältlich ist.

Wer keins hat, leiht sich eins

Wer nicht mit einem eigenen Pedelec auf Entdeckertour durch Hannover radeln möchte, der kann sich online oder vor Ort in der Stadt natürlich auch eines dieser patenten Elektrofahrräder zum fairen Kurs leihen: Direkt am Hauptbahnhof etwa gibt es die Radstation 2 links am hinteren Ausgang zum Raschplatz (die Radstation 1 in der Fernroder Str. 2 rechts vom Haupteingang ist temporär geschlossen.

Nach oben