Das Jahr 1843
Eröffnung der ersten hannoverschen Eisenbahnlinie (nach Lehrte) und Baubeginn des Hauptbahnhofs, eines der ersten Durchgangsbahnhöfe Deutschlands. 1880 entsteht der heutige Bau. Die Ernst-August-Stadt, ein neuer Stadtteil zwischen Georgstraße und Bahnlinie, entsteht nach Plänen von Georg Ludwig Friedrich Laves.
Das Jahr 1848
Revolution und Unruhen führen zu einem Regierungswechsel. Teile der bisherigen Opposition sind nun in der Regierung des Ministeriums Bennigsen-Stüve vertreten. Demokraten und Republikaner findet man in der Stadt nur vereinzelt.
Das Jahr 1851
Erstmals in Europa blüht im Herrenhäuser Berggarten eine Seerose mit Namen "Victoria regia".
Das Jahr 1852
Das Hoftheater an der Georgstraße, heute das Opernhaus, wird eröffnet. Mit dem Bau nach Plänen von Laves war 1845 begonnen worden.
Das Jahr 1857
Baubeginn für das Welfenschloss, die heutige Leibniz Universität Hannover, nach Plänen des Architekten Christian Heinrich Tramm.
Das Jahr 1859
Eingemeindung der Vorstadt Hannover. Die Einwohnerzahl steigt von 35.000 auf 55.000 und die Stadtfläche wächst von 157 auf 2354 Hektar.
Das Jahr 1861
Enthüllung des Reiterstandbildes von König Ernst August vor dem Hauptbahnhof.
Das Jahr 1863
Die Stadtverwaltung zieht aus dem zu klein gewordenen Alten Rathaus in das Wangenheimpalais.
Das Jahr 1865
Am Rand der Eilenriede eröffnet der Zoologische Garten als private Einrichtung.
Das Jahr 1866
Annexion des Königreiches Hannover durch Preußen in der Schlacht von Langensalza. Hannover wird preußische Provinzhauptstadt. König Georg V. verlässt das Land. In Stadt und Land bildet sich eine starke antipreußische, königstreue Partei, die welfische Bewegung.
Das Jahr 1870
Die Vororte Ohe und Glocksee werden mit Hannover vereinigt. Einweihung der neuen, auf einem Platz freistehenden Synagoge an der Roten Reihe, errichtet nach Plänen von Edwin Oppler.