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Stadtspaziergang: Schwarze Hannoveraner*innen 1900-1950

Im Rahmen des Aktionstag "Zusammenhalt in Vielfalt" bietet das ZeitZentrum Zivilcourage am 22. Mai 2026 um 16 Uhr den Stadtspaziergang "Schwarze Hannoveraner*innen 1900-1950" an.

Siegfried Wildt mit seiner Schulklasse

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war Hannover, neben Berlin und Hamburg, eines der Zentren der damaligen noch relativ kleinen Schwarzen Community in Deutschland. Mehrere Schwarze Familien lebten über Jahrzehnte in der Stadt. Außerdem war Hannover ein Durchgangsort für Schwarze Artist*innen, Musiker*innen und Schauspieler*innen. Neben diesem selbstbestimmten Leben wurden Schwarze Menschen jedoch auch von der weißen Mehrheitsgesellschaft in ausbeuterischer Absicht für kolonialrassistische sogenannte „Völkerschauen“ nach Hannover geholt. Während des Nationalsozialismus wurden Schwarze Menschen systematisch verfolgt.
Im Rundgang möchten wir Hannovers Schwarzer Geschichte auf die Spur gehen und dabei sowohl die Kontinuität Schwarzen Lebens als auch die Kontinuität rassistischer Gewalt in den Blick nehmen.

Die Veranstaltung ist begrenzt auf 25 Teilnehmende. Bitte anmelden über: das-z@hannover-stadt.de

Veranstaltungsdatum: 22. Mai 2026

Veranstaltungszeitraum: 16:00-18:00

Ort: Beginnt vor dem ZeitZentrum Zivilcourage, Theodor-Lessing-Platz 1A. Der Spaziergang ist ca. 2 km lang und dauert ca. 2 Stunden

Thema der Veranstaltung: Gesellschaftliche Vielfalt

Termine

22.05.2026 ab 16:00 bis 18:00 Uhr

Dies ist eine Veranstaltung mit freiem Eintritt

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