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Ausstellung über Rassismus
Die vom 27. November bis 6. Dezember in der Produzentengalerie 4h-art gezeigten Malereien, Skulpturen, Fotografien und Videos setzen sich mit Rassismus auseinander.
Ausstellung über Rassismus: Wo fängt Rassismus an, wie kommt es dazu?
Verschwindet mein Selbstzweifel, wenn ich auf andere herabgucken kann? Bin ich besser, wenn ich mich zum „Volk der Dichter und Denker“ rechnen mag und auf „Made in Germany“ stolz bin - ohne selbst einen relevanten Beitrag dazu zu leisten? Ist Rassismus nicht nur ein europäisches Problem oder ist er in allen Gesellschaften präsent und mitunter ein genetisches Muss zur Sicherung des eigenen Fortbestehens?
Wird hierzulande aus historischem und kolonialem Schuldgefühl Rassismus als gesellschaftliches „No-Go“ weggedrückt, um munter vor sich hin zu brodeln? Eine Verteufelung bedingt keine automatische Läuterung, solange sich an der inneren Einstellung nichts ändert.
Es soll hierbei eruiert werden, wie weit der einzelne Mensch im tiefsten Inneren nicht rassistisch ist bzw. glaubt, es nicht zu sein oder sich ggf. als solcher wohlfühlt und dies und jenes sein Handeln steuert oder ob er einfach nicht als Rassist gelten möchte und durch Überkompensation dies versucht zu kaschieren. Schließlich stellt sich die Frage ob Rassismus nicht im Wesentlichen ein männliches Problem darstellt.
Gezeigt werden Malereien, Skulpturen, Fotografien und Videos von Gernot Baars, Öznur Cansever, Klaus Fezer, Dieter Rammlmair, Denis Stuart Rose und Sabine Thatje-Körber.
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