Das offizielle Portal der Region und der Landeshauptstadt Hannover

Veranstaltungen

August 2017
8.2017
M D M D F S S
31 1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31 1 2 3
Heute | Wochenende | kostenlos | Suche

Top-Services

Ratgeber

Heimatmuseum

Museum auf dem Burghof

Die Sammlung aus dem Raum Springe umfasst unter anderem alte Handwerkskunst und frühgeschichtliche Funde.

Jedes Jahr im Juni veranstaltet das Museum auf dem Burghof einen überregionalen Töpfermarkt mit verschiedenen Ständen. © Museum auf dem Burghof (Quelle)

Jedes Jahr im Juni veranstaltet das Museum auf dem Burghof einen überregionalen Töpfermarkt.

Das Museum befindet sich in einem alten Kornspeicher und einer Remise auf dem Gelände der Wasserburg der Grafen von Hallermunt. Es wurde 1969 als Museum für die ehemalige Grafschaft Hallermunt und den Altkreis Springe eröffnet. Auf annähernd 2000 Quadratmetern Ausstellungsfläche werden unterschiedliche Themenbereiche präsentiert. Das Erdgeschoss des Hauptgebäudes beherbergt Teile eines Hammerwerks, eine Schmiede, Werkzeuge des Zimmerhandwerks sowie die Sonderausstellungsfläche.

Das erste Obergeschoss zeigt Töpferei, Schuhmacherei, Sattlerei, Tischlerei, Schlosserei, Steinhauerei, Senfherstellung, eine Küche mit Inventar des 17. bis 19. Jahrhunderts, Gerätschaften für die Wäschepflege, eine bürgerliche Wohnstube des 19. Jahrhunderts und das Interieur eines Wohnzimmers der 50er-Jahre unseres Jahrhunderts, außerdem die Militsch-Trachenberger Heimatstube. Im zweiten Obergeschoss befindet sich die frühgeschichtliche Abteilung mit Geologie, Bodenfunden der Umgebung, Wüstungen und der Geschichte der Grafschaft Hallermunt.

Es folgen die Stadtgeschichte von Springe und den umliegenden Dörfern bis in die Gegenwart sowie thematische Einheiten zu Kirchen, Vereinen, Eisenbahn, Post, Gewerbe und Industrie. Im Seitenflügel wurde 1995 die Textilabteilung neu eröffnet. Sie enthält den Weg vom Flachs zum Leinen, Schneiderei, Hutmacherei, Mode, textile Techniken und Gewebe. Besondere Beachtung verdient die ebenfalls 1995 neu eröffnete landwirtschaftliche Abteilung in der Remise. Sie gibt einen Einblick in die Entwicklung der Landtechnik zwischen 1850 und 1950.

Seit 2007 informiert eine spezielle Abteilung im Dachgeschoss der Remise über den Deister als Natur-, Wirtschafts- und Erholungsraum. Sie untersucht anhand zahlreicher Exponate die Rolle des Deisters für die Menschen der Region in den einzelnen Epochen bis in die Gegenwart.