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Theatermuseum Hannover und Archiv des Niedersächsischen Staatstheaters

In regelmäßigen Sonderausstellungen und Veranstaltungen werden die Aspekte der darstellenden Künste und ihre Geschichte gezeigt.

Ein goldener Lorbeerkranz: Das Motiv stammt aus einer Fotoserie von Dirk Meußling, das zum 80-jährigen Jubiläum des Theatermseums entstanden ist. © Dirk Meußling

Die Welt der Bühnen: Das Theatermuseum Hannover.

Die Geschichte des Theatermuseums – das einzige Museum seiner Art, das sich in einem Theater befindet – begann bereits 1927: Mit dem Umbau der Opernhausbühne wurde der ehemalige Konzertsaal unter dem Dach in ein Hausmuseum umgewandelt. Ziel war es damals, das persönliche Verhältnis des Zuschauers zu seinen Bühnenkünstlern und seiner Bühne zu vertiefen. 1943 wurden die Oper und damit auch das Hausmuseum durch Brandbomben zerstört. Danach dauerte es fast 20 Jahre, bis im Opernhaus wieder eines eingerichtet wurde. Bedingt durch einen erneuten Umbau wurde das Museum 1985 in das Kröpcke-Center verlegt. Erst mit der Eröffnung des neuen Schauspielhauses an der Prinzenstraße 1992 ergab sich die in Deutschland einmalige Gelegenheit, ein großes theatergeschichtliches Museum und Archiv unmittelbar in einem Theater unterzubringen. Von April 1993 an wurden auf 400 Quadratmetern  die 350-jährige Theater- und Operngeschichte Hannovers präsentiert.

Seit Ende der 90er Jahre werden auf den drei Museumsetagen wechselnde Sonderausstellungen angeboten, die sich Themen und Protagonisten rund um die darstellenden Künste annähern. Lesungen, Konzerte und Kindertheater sorgen darüber hinaus für ein abwechslungsreiches Programm.

Das Theatermuseum gibt eine eigene Schriftenreihe, „Prinzenstraße. Hannoversche Hefte zur Theatergeschichte“, heraus. Die Bestände des Archivs konzentrieren sich auf die Theatergeschichte Hannovers. Es umfasst Programmhefte, Theaterzettel, Fotos (Nachlass Kurt Julius), Kritiken und Bühnenbildmodelle.

Quelle: Theatermuseum Hannover