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In den LandWelten kann man das Skelett eines Plateosaurus sowie mehrere quicklebendige Bartagamen bewundern. © Landesmuseum Hannover

In den LandWelten kann man das Skelett eines Plateosaurus sowie mehrere quicklebendige Bartagamen bewundern.

Museum

Landesmuseum Hannover

Das Landesmuseum beherbergt neben Malerei und Skulptur des 14. bis 20. Jahrhunderts bedeutende Exponate aus Archäologie, Völker- und Naturkunde.

Das Landesmuseum, unweit des Maschsees gelegen, ist das größte staatliche Museum Niedersachsens. Es beherbergt heute fünf hochkarätige Sammlungen. Seit 2014 werden die Dauerausstellungen als WeltenMuseum neu gestaltet.

Im Erdgeschoss befinden sich die NaturWelten: Eine Verbindung von Vivarium und Naturkunde, von aktuellen und vergangenen Lebensräumen, die in Norddeutschland einmalig ist. Beginnend in den WasserWelten mit der Entwicklung des Lebens im Wasser, bis zu den LandWelten und der Vielfalt der Natur von den Küsten Norddeutschlands, der Karibik bis nach Südamerika.

In den MenschenWelten präsentieren sich Archäologie und Völkerkunde: Der Bogen spannt sich von der Evolution der Menschen, über die Kulturentwicklung Niedersachsens bis hin zur Entdeckung, Eroberung und Veränderung der Welt. Die Archäologische Sammlung beherbergt zahllose Objekte aus dem heutigen Niedersachsen. Mit dem Perspektivwechsel um 1500 reist der Besucher von der Alten in die Neue Welt. Besondere Schwerpunkte setzen etwa Bestände aus Südamerika oder Objekte aus der Südsee-Expedition von James Cook.

In den KunstWelten finden sich Gemälde und Skulpturen vom Mittelalter bis zu den Impressionisten. Ein besonderer Höhepunkt sind die Werke der deutschen Impressionisten Max Liebermann, Max Slevogt und Lovis Corinth. Die Münzen und Medaillenkollektion besteht im Kern aus der ehemaligen königlichen Sammlung des Welfenhauses und beinhaltet viele seltene Stücke aus dem damaligen britischen Weltreich.

Hinzu kommen regelmäßige Sonderausstellungen und ein reichhaltiges Veranstaltungsangebot für alle Altersstufen. Ein Café und ein gut sortierter Museumsshop runden das Angebot ab.

Sperrungen ab März 2019

Von März an wird der rechte Gebäudeflügel im zweiten Stockwerk für rund ein Jahr gesperrt, um die Glasdächer zu reparieren und eine zeitgemäße Licht- und Temperaturregelung zu installieren. Die Erneuerung der Glasdächer im Bereich der "Neuen Meister" wird voraussichtlich bis August 2020 dauern. Museumsbesucher, die das "Dreigestirn des deutschen Impressionismus", Werke von Paula Modersohn-Becker, oder Caspar David Friedrich sehen möchten, haben noch bis zum 3. März die Gelegenheit dazu. Während der Bauphase gilt der ermäßigte Eintritt in die Sammlungen.

Externe Website

Landesmuseum © Lars Gerhardts