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Inu Eichhorn: Acrylmalerei

Die Ausstellung „How the fuck did we make it so far?“ von Inu Eichhorn bis zum 15. Februar im Kunstraum j3fm untersucht das unwahrscheinliche Fortbestehen der Menschheit.

Acrylmalerei von Inu Eichhorn

Die Ausstellung untersucht das unwahrscheinliche Fortbestehen der Menschheit: ihre Widersprüche, ihre Fragilität und ihre unermüdliche Selbstbehauptung. In den gezeigten Werken verbinden sich wissenschaftliche und religiöse Bildwelten zu einer poetischen Anatomie des Menschseins. Körper, Glaube und Geist erscheinen darin als voneinander abhängige Systeme, die im Versuch, Bedeutung zu stiften, immer wieder an ihre Grenzen stoßen. 

Die 20-jährige Künstlerin Inu Eichhorn, die keine formelle Kunstausbildung absolviert hat, schöpft ihre Bildsprache aus den Erfahrungen ihrer Ausbildung zur Biologielaborantin. In der Arbeit mit DNA, Zellen und diagnostischen Prozessen begegnete sie dem Menschen zunächst als abstraktem Objekt. Es ist unter anderem dieses Erleben, das die Spannung zwischen Empirie und Empathie, Technik und Transzendenz in ihrem Werk grundiert. 

„How the fuck did we make it so far?“ ist keine Feier des menschlichen Fortschritts, sondern eine ehrliche Frage. Die Ausstellung zeigt, dass unser Bestehen weniger auf Zielgerichtetheit, als auf Zufall, Anpassung und Widerspruch beruht. Zwischen Verfall und Beharrlichkeit, Anmut und Abgrund offenbart sich eine Spezies, die überlebt, weil sie scheitert und darin Sinn zu finden versucht.

Termine

20.01.2026 bis 15.02.2026 ab 19:00 bis 20:30 Uhr
freitags

20.01.2026 bis 15.02.2026 ab 14:00 bis 16:00 Uhr
sonntags

Ort

kunstraum j3fm
Kollenrodtstraße 58
30163 Hannover

Dies ist eine Veranstaltung mit freiem Eintritt

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