Hannoversches Straßenbahn-Museum erhält großzügige Förderung

Zuschuss von der Robert-Tonn-Stiftung

Hannoversches Straßenbahn-Museum erhält großzügige Förderung

Für die Instandsetzung eines historischen Wiener Triebwagens erhält das Hannoversche Straßenbahn-Museum einen Zuschuss von 25.000 Euro.

Mitarbeiter der Robert-Tonn-Stiftung überreichen den Check in Höhe von 25.000 Euro.

Rettung eines Stücks Nahverkehrsgeschichte

Das Hannoversche Straßenbahn-Museum freut sich über eine großzügige Förderung der Robert-Tonn-Stiftung: Mit einem Zuschuss in Höhe von 25.000 Euro unterstützt die Stiftung die aufwendige Instandsetzung des historischen Wiener Triebwagens 4037 vom Typ M. Damit wird ein entscheidender Beitrag geleistet, um den beliebten Museumswagen wieder für den Fahrbetrieb einsatzfähig zu machen.

Der Triebwagen wurde 1928 gebaut und kam 2003 von der Museumsstraßenbahn Amsterdam in das Hannoversche Straßenbahn-Museum. Bis 2017 war der Wagen ein zuverlässiger Bestandteil des Museumsbetriebs und begeisterte zahlreiche Besucher bei den Fahrtagen. Nach einem Schaden an den Motorlagern musste der Wagen jedoch außer Betrieb genommen werden. Trotz einer langjährigen Suche nach passenden Ersatzmotoren und Lagern konnte keine geeignete Lösung gefunden werden.
 

Reparatur in Krakau

Erst durch die Unterstützung eines befreundeten Straßenbahnvereins eröffnete sich eine Lösung: Die Werkstätten der Krakauer Verkehrsbetriebe verfügen über die Möglichkeit, die historischen Fahrmotoren fachgerecht zu überholen und den Triebwagen wieder betriebsfähig zu machen. Die Gesamtkosten der Instandsetzung belaufen sich auf rund 50.000 Euro. Dank dem Zuschuss der Robert-Tonn-Stiftung ist die Finanzierung nun zur Hälfte gesichert. Weitere 15.000 Euro sind durch Spenden eingeworben worden; den verbleibenden Anteil trägt der Museumsverein aus Eigenmitteln.
 

Museumswagen soll 2027 wieder fahren

Bereits in Kürze tritt der Wiener Triebwagen die Reise nach Krakau an. Nach erfolgreicher Instandsetzung soll der Wagen zur Saison 2027 wieder auf den Gleisen des Hannoverschen Straßenbahn-Museums unterwegs sein und den Besucherinnen und Besuchern ein Stück lebendige Nahverkehrsgeschichte erlebbar machen.

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