Der Kunstverein Hannover, 1832 gegründet, zählt zu den ältesten Institutionen für zeitgenössische Kunst im deutschsprachigen Raum. Als unabhängige Plattform präsentiert er internationale künstlerische Positionen und entwickelt Ausstellungen in enger Zusammenarbeit mit Künstler:innen – verortet im Künstlerhaus Hannover und getragen von einem aktiven Netzwerk.
Der Kunstverein Hannover präsentiert die Gruppenausstellung „Under the Milky Way. Abstraktion, Autonomie und post-vandalische Tendenzen in der Kunst der Gegenwart“. Kuratiert von Larissa Kikol und Christoph Platz-Gallus, versammelt die Ausstellung internationale Künstler:innen und Kollektive, deren Arbeiten sich spekulativ post-vandalischen Tendenzen zuordnen lassen. Ausgangspunkt sind Praktiken des Widerstands, der Selbstermächtigung und autonomer Abstraktion, die ihren Ursprung im öffentlichen Raum und in ungenehmigter Malerei haben.
Was als Form des Aufbegehrens begann, hat sich zu einer eigenständigen künstlerischen Sprache entwickelt – zwischen Leinwand, urbaner Materialität und straßennaher Konzeptkunst. Die Ausstellung zeigt Positionen, die sich durch künstlerische Unabhängigkeit jenseits institutioneller und teils auch legaler Strukturen auszeichnen.
Mit Amos Angeles, Alexandre Bavard, Cäcilia Brown, Stephen Burke, Bus126, Brad Downey und Akim, Antwan Horfee, Hams Klemens, Klub7, Daniel Laufer, Mischa Leinkauf, Martina Morger, Moses und Taps, Christoph und Sebastian Mügge, Patrick Niemann, Rocco und seine Brüder, Veli Silver, Mathias Weinfurter und Angst Yok.
- 18:30 | 19:30 | 20:30 | 21:30 Uhr: Kurze Guided Tours durch die Ausstellung
- 19:00 | 20:00 | 21:00 Uhr: Stimmen der Stadt – Vivid Voices, Wandelkonzerte x Nacht der Museen in Kooperation mit den KunstFestSpielen Herrenhausen