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Grüner Ring - Tour III: Altwarmbüchener Moor - Tiergarten

Misburger Wald und Blauer See

Beim Kiesabbau entstanden, der Blaue See im Misburger Wald

Dunkleblau erscheinender See mit Birken im Vordergrund, im Hintergrund Nadelbäumer © Region Hannover

Der Blaue See im Misburger Wald

Misburger Wald
Der Misburger Wald wird in einer Urkunde von 1365, in der den Bürgern Hannovers erlaubt wurde im Moor zwischen Warmbüchen und der „Mudzborgher Holte“ Torf zu stechen erstmals erwähnt. Durch den Bau des Mittellandkanals 1916 wurden weite Teile des Gebietes entwässert.  Doch trockenen Fußes kam man erst nach dem Zweiten Weltkrieg hindurch, als die Waldwege mit Trümmerschutt aufgefüllt wurden und dadurch eine leichte Dammlage erhielten.

Der Blaue See
Mitten im Misburger Wald liegt der Blaue See. Seine Entstehung verdankt er dem Misburger Hermann Oppenborn, der hier 1901 beim Pflügen roten, eiszeitlichen Kies entdeckte, die Landwirtschaft an den Nagel hängte und fortan Kies verkaufte. Für den Bau der Hindenburgschleuse in Anderten lieferte er allein 748.000 Kubikmeter. Ein Teil des Sees wurde mit Mergelgestein aus der Baugrube der Hindenburgschleuse  wieder aufgefüllt, worauf die grüne Tönung des Wassers zurückzuführen ist. Nach 1949 ist der Blaue See mit der idyllisch gelegenen Gaststätte „Naturfreundehaus“ zum Erholungsgebiet umfunktioniert wurde.