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Grüner Ring - Tour VII: Devese - Benthe - Velber

Das Calenberger Land

Die Radler haben es bereits bemerkt: das Calenberger Land ist weitestgehend eben und gut bewirtschaftet.

Luftaufnahme der Autobahn A2 und der umgebenden Landschaft © Region Hannover, T. Langreder

Calenberger Land und Barsinghausen

Das Gebiet im Südwesten Hannovers. Im Dreieck zwischen Deister, Leine und Mittellandkanal heißt Calenberger Land. Der Name geht auf eine 1292 bei Schulenburg von den Welfen erbaute Burg auf dem Calenberg zurück. Von hier sicherten sich die Welfenherzöge in den folgenden Jahrhunderten die Macht über das Land zwischen Deister und Leine. Das Calenberger Land ist weitgehend eben und mit Ausnahme weniger Erhebungen wie Süllberg, Gehrdener Berg oder Benther Berg kaum bewaldet. Riesige Ackerflächen beherrschen das Landschaftsbild und werden gelegentlich von Lindenalleen unterbrochen, Hecken und Feldgehölze sind rar. Die Güte der Böden, auf denen mit Zuckerrüben und Weizen sehr anspruchsvolle Feldfrüchte angebaut werden, hat ihre Ursache in mächtigen Lösslehmschichten, die hier im Windschatten der Mittelgebirge nach der letzten Eiszeit abgelagert wurden. Diese Fruchtbarkeit spiegelt sich auch in der Besiedlung des Calenberger Landes wieder. Innerhalb der Ortschaften stehen die Höfe sehr dicht zusammen während die Landschaft zwischen den Dörfern unbesiedelt blieb, um keinen wertvollen Ackerboden zu verschwenden. Zuckerfabriken wie in Gehrden (1857), Bennigsen (1873), Rethen (1876), Weetzen (1883) und Großmunzel (1884) schossen wie Pilze aus dem Boden.