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Kalihalde

Noch heute bestimmt die alte Kalihalde das Landschaftsbild

Felder, im Mittelgrund eine rote S-Bahn und im Hintergrund die Weiss leuchtende Kalihalde © Region Hannover

Ein markanter Punkt in der Landschaft: die Kalihalde

Der Abbau von Kalisalzen hat in der Region Hannover eine über einhundert Jahre alte Geschichte und bis 1975 ein wichtiger Bestandteil der örtlichen Wirtschaft. Als der Chemiker Adolf Frank 1859 entdeckte, dass sich Kalisalz zwar nicht als Speisesalz, wohl aber als Dünger eignete, war dies der Startschuss für zwei neue Wirtschaftszweige.  Zum einen entstanden Bergwerke, um das Kalisalz zu fördern. Zum anderen ermöglichte Kalidünger den großflächigen Anbau von Zuckerrüben im Calenberger Land. Ein relativ kleiner – aber besonderer – Vertreter des Kalibergbaus ist das Werk „Hansa“ in Empelde. Der 1. Spatenstich erfolgte 1896. 1959 war Schacht 1 mit einer Endteufe von 1.051 Metern der tiefste Kalischacht Deutschlands. Seit 1974 ist das Werk stillgelegt, die Halde aus unverwertbaren Rückständen des Salzgesteins blieb zurück. In Empelde wird die Halde rekultiviert, sie wird bepflanzt und zu einem Naherholungsgebiet entwickelt.