Das offizielle Portal der Region und der Landeshauptstadt Hannover

Veranstaltungen

August 2017
8.2017
M D M D F S S
31 1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31 1 2 3
Heute | Wochenende | kostenlos | Suche

Top-Services

Ratgeber

Grüner Ring - Tour VII: Devese - Benthe - Velber

Velber - Kapelle in Velber - Kollroth-Hof

Velber - ein kleiner Ort mit bäuerlichem Charme

Kapelle mit weißem Mauerwerk und Schiffer gedecktem Turm © Regin Hannover

Die Kapelle von Velber

Velber
Der Ursprung des Namen Velber ist nicht endgültig geklärt. Er scheint allerdings auf eine Quelle hinzuweisen, weshalb der Ort einen Brunnen in Wappen führt. Im 17. Jahrhundert war Velber sehr klein und bestand lediglich aus neun Höfen mit 84 Einwohnern. Heute leben hier über 2000 Menschen, doch der bäuerliche Charakter des Ortskerns ist erhalten geblieben.

Kapelle in Velber
Die Kapelle in Velber gehört zum alten Sitz der Edelherren von Velber. Sie wurde im 13. Jahrhundert im gotischen Stil errichtet und 1841 umgebaut. Die schwere Eichentür stammt mit hoher Wahrscheinlichkeit aus dem Mittelalter. Im Inneren ist ein wertvoller dreiflügliger Altar aus dem Jahr 1610 zu bewundern. Das Triptychon zeigt neben der Kreuzigung Christi auch Familienmitglieder des Kirchenstifters, eine damals übliche Form der Selbstdarstellung.

Kollroth – Hof
Direkt gegenüber der Kapelle liegt der Kollroth – Hof. Mit seinem mächtigen Haupthaus, den Nebengebäuden, der Ziegelmauer und den Obstbäumen bietet er einen herrlichen Anblick. Bei dem Haupthaus handelt es sich um ein niederdeutsches Hallenhaus in Vierständerbauweise. Diese Bauernhäuser waren für das Calenberger Land lange Zeit typisch. Auf den ärmeren Böden nördlich der Lössgrenze dagegen ist eher das kleinere Zweiständerhaus anzutreffen.

Die Hallenhäuser vereinten Mensch und Tier unter einem Dach und boten für die reichen Ernten viel Stapelraum. Hier spielte sich das gesamte bäuerliche Leben ab. Vorne in der Diele waren Vieh und Geräte untergebracht, daneben die Schlafplätze für Knechte und Mägde Im hinteren Bereich lagen die Gute Stube, die Küche und die Schlafkammern. Der gesamte Hof steht mit Nebengebäuden, Hofmauer und Obstwiese unter Denkmalschutz.