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Grüner Ring - Tour VI: Grasdorf - Devese

Grasdorf

Grasdorf ist das Spiegelbild vieler Baustile, seine Lage am Hochufer der Leine, machte es schon früh zu einem attraktiven Wohnort

Hohe alte Tür mit einem Rundbogenfenster über dem Türzsturz in einem aus Bruchsteinen gemauerten Gebäude © Region Hannover

Historische Bauten prägen das Bild

Archäologische Funde belegen, dass sich in Grasdorf schon vor 7000 Jahren die ersten Menschen niederließen. Die Lage am Hochufer bot viele Vorteile: Hier waren die Menschen vor Überschwemmungen sicher und konnten von der Jagd und dem Fischfang leben. In den Wäldern der Leineaue ließen sie ihr Vieh weiden, oberhalb bestellten sie ihre Äcker. Begünstigend für die Entwicklung Grasdorfs war neben der hochwassersicheren Lage auch eine Furt nahe der heutigen Fußgängerbrücke, an der sich zwei historische Handelswege trafen. Das Grasdorfer Ortsbild ist gut erhalten und spiegelt unterschiedliche Baustile vergangener Zeiten wider. Das älteste Gebäude ist die zwischen 1734 und 1736 im Barock errichtete Pfarrkirche. In unmittelbarer Nachbarschaft prägen die Häuser der „Kirchstraße 4 und 5“ mit den roten Ziegeldächern und einer Wandgliederung aus Fachwerk sowie der 1800 errichtete  zweigeschossige Fachwerk-Wandständerbau in der „Leinstraße 6“ das Ortsbild.  Und am Haus „Neuer Schlag 11“ erkennt man den im 19.Jahrhundert einsetzenden Einfluss der hannoverschen Ziegelarchitektur wieder. Vor allem das Wohnhaus trägt mit Schmckelementen wie Ecklinsen und Gesimsen deutlich städtische Züge.