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Grüner Ring - Tour IX: Velber - Schwarze Heide

Kloster Marienwerder und Klosterforst

1196 erbaut, zeigt das Kloster Marienwerder eine bunte Mischung von Baustilen

Blick vom Weg zwischen Bäumen hindurch, gegen die Sonne auf das weisse Gebäude des Klosters.  Die Bäume haben bereits das meiste Laub verloren, einige gelb-gold-braune Blätter filtern das Sonnenlicht © Region Hannover

„Werder“ ist eine Bezeichnung für Flussinsel. Der Name erinnert daran, dass das Kloster damals auf einer Leineinsel gebaut wurde. Graf Conrad ließ hier 1196 sein sein Hauskloster erbauen und zunächst von Mönchen beziehen. Nach 1216  wurde es von Augustinerinnen genutzt, bevor es 1620, während des dreißigjährigen Krieges, in ein evangelisches Damenstift umgewandelt wurde. Heute dient das Kloster als Altenpflegeheim für Konventualinnen. Noch aus der Gründungszeit stammt die 1200 eingeweihte romantische Basilika.In ihrem Inneren sind mehrere Stilrichtungen vertreten, von der hölzernen Kreuzigungsgruppe und den spitzbogigen Gewölbebögen der Gotik bis zur Apsisverglasung des ausgehenden 19. Jahrhunderts.

Der Klosterforst Marienwerder setzt sich hauptsächlich aus Kiefern, Birken und Eichen zusammen. Er liegt auf eiszeitlichen Sanddünen, die am Glockenberg, im östlichen Teil des Waldes, noch gut erhalten sind. Wie weite Flächen der Geestlandschaft im Norden Hannovers war die Landschaft hier im Mittelalter waldfrei und mit Heide überzogen. Erst im Zuge der Gestaltung des Hinüberschen Parks wurde das Gelände des Klosterforstes wieder aufgeforstet.

Adresse

  • Quantelholz 62
  • 30419 Hannover