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Grüner Ring - Tour IX: Velber - Schwarze Heide

Weiden

Früher ein vielseitig eingesetzter Rohstoff - heute überwiegend Teil der Landschaft: Kopfweiden

In der gesamten Leineaue in Hannover gehören sie zum typischen Bild der Landschaft: Knorrige Laubbaume mit mächtigen Stämmen und dünnen Ästen, denen der Mittelteil fehlen zu scheint. In etwa zweit Metern Höhe geht der Stamm direkt in die Zweige über. Diese Bäume mit der merkwürdigen Wuchsweise nennt man Kopfbäume, weil sie in regelmäßigen Abständen „geköpft“, d.h. geschnitten werden. Typischerweise sind es häufig Weiden wie hier in der Leineaue. Weiden wachsen gut in feuchtem Gelände und werden zur Uferbefestigung gezielt angepflanzt. Früher hatten Kopfweiden viele Funktionen. Besonders bekannt ist die Verwendung als Flechtmaterial für Körbe oder Zäune. Die Korbflechterei war ein bedeutendes Gewerbe und Weiden wurden sogar in Plantagen angebaut. Auch beim Hausbau fanden Weidenrouten Verwendung. Zwischen die Balken der Fachwerkhäuser geflochten, bildeten sie das Gerüst für die Lehmfüllung der Wände.