Das offizielle Portal der Region und der Landeshauptstadt Hannover

Veranstaltungen

November 2017
11.2017
M D M D F S S
30 31 1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 1 2 3
Heute | Wochenende | kostenlos | Suche
Ein Ausfllugsboot auf der Ihme, im Hintergrund die Stadtwerke und da Ihmezentrum © Region Hannover, T. Langreder

Mit dem "Ausflugsdampfer" Hannover vom Wasser erkunden

Wasserzeichen

Ihme

Ihme  - Zu neuem Leben erwacht.

Ihme

Die Ihme entsteht in Evestorf aus zwei Deisterbächen und mündet nach 16,3 km in die Leine.

Vom Bach zur schiffbaren Wasserstraße

Die Ihme beginnt bei Evestorf nach dem Zusammenfluss des Wennigser Mühlbaches und des Bredenbecker Baches. Ein Block aus Deistersandstein markiert diesen Ort. In seinem Verlauf nimmt die Ihme weitere Bäche auf,  wie den Waldkaterbach und den Hirtenbach.
In Hannover fließt  Leinewasser über den Schnellen Graben in die Ihme. Besonders bei Hochwasser werden die Wassermassen vor der Innenstadt Hannovers in die Ihme geleitet.  Hier wird aus dem Ihmebach ein Ihmefluss und die Ihme beschiffbar.

Regulierung der Ihme

Bereits vor gut 100 Jahren begann man den geschwungenen Verlauf der Ihme zu begradigen. Besonders tiefgreifend waren die Ein­griffe in das Fließgewässer mit der Flurbereinigung. Die Felder konnten nun entlang der Ihme bis an die Böschungskante bewirtschaftet werden. Der Bach diente nur noch der Entwässerung.
Mit der Verlegung der K 226 und K 221 um 1980 erhielt die Ihme in diesem Abschnitt einen neuen, gradlinigen Verlauf südöstlich ihres alten Bachbettes.

Gewässerqualität

Be­dingt durch die Einträge aus der Landwirt­schaft, die Einleitungen der Kläranlage Evestorf  sowie die der Zuckerfabrik Weet­zen, war die Ihme zu Beginn der 80er Jahre stark verschmutzt, streckenweise sogar verödet.
Die Gewässergüte verbesserte sich erst mit dem Anschluss der Ortschaften an die Kanalisation, der Schließung von Kläranlagen und der Zuckerfabrik Weetzen (1986) sowie mit dem Beginn der Renaturierungsmaßnahmen im Jahr 1994.

Zu neuem Leben erwacht

Die Ihme hat sich zu einem naturnahen Fließgewässer entwickelt, nachdem breite Gewässerrandstreifen erworben, Uferbefestigungen entfernt,  Erlen gepflanzt und Bermen angelegt wur­den. Am Standort ist der Sohlabsturz in eine Sohlgleite umgebaut, so dass auch hier Wassertiere bachaufwärts gelangen.

An der Kükenmühle entstand ein naturnaher Gewässerarm, an dem Besucher zahlreiche Vögel, Libellen, aber auch Fische und Amphibien beobachten können. In ihrem weiteren Verlauf wurde an der Bettenser Mühle ein Teich in einen Altarm umgewandelt. Hier schirmt ein breiter Uferrandstreifen die Ihme vor Einträgen aus den Ackerflächen ab.

 

Wasserbüffel queren die Ihme

Eine Besonderheit in Vörie stellt die Beweidung der letzten Dauergrünlandflächen der Ih­me-Aue durch Wasserbüffel dar.

Seit Frühjahr 2012 weidet eine Wasserbüffelfamilie auf ei­ner Fläche von 30 ha. Der neue Umfluter ist nicht eingezäunt und so können die Wasserbüffel jeder­zeit den Bachlauf kreuzen oder diesen als Suhle nutzen.

Sollten Sie die Seite "Unser Dorf hat Zukunft" über den QR-Code aufgerufen haben, so klicken Sie bitte auf den nachstehenden Link um zur Seite zu gelangen.

Wir bitten die Unannehmlichkeiten durch den falschen QR-Code zu entschuldigen.