Grüner Ring - Tour II: Wietze - Flemmingsche Tonkuhle

Agrarformen des 19. Jahrhunderts

Baumhecken sind Hinweise auf die Grenzen der historischen bäuerlichen Gemeinschaften.

Die mächtigen Baumhecken, die auf der Route des Grünen Rings in Richtung Isernhagen Süd zu sehen sind, sind ein Relikt der Agrarformen des 19. Jahrhunderts. Bis dahin gehörte ein großer Teil des Landes der bäuerlichen Gemeinschaft und wurde Mark, Allmende oder Gemeinheit genannt. Hierhin trieb man sein Vieh zum Weiden, holte Plaggen zur Düngung seiner Kämpe (Ackerland), die von Hecken umgeben war und versorgte sich mich Brennholz. 1858 wurde in Isernhagen das Gemeinschaftsland privatisiert, Flächen wurden getauscht und zu größeren Einheiten zusammen gefasst. Man legte schnurgerade Wege an und kultivierte die Landschaft. Auch das neue Land wurde mit neuen Hecken eingefriedet. Sie verloren gegen Ende des 19. Jahrhunderts als Stacheldraht und Steinkohle aufkamen an Bedeutung. Die Hecken wuchsen durch und wurden zu Baumhecken, wie wir sie heute kennen.

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