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Menschen auf einer Treppe vor einem großen Gebäude. © LHH (Neue Medien)

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Kulturentwicklungsplan 2030

KulturZukunft #2

Im Workshop KulturZukunft #2 am 26. März werden erste Ziele für den Kulturentwicklungsplan 2030 gesucht.

Denkraum MöglichkeitsRäume: Die kreativen Teilnehmer*innen tauschen sich in intensiven Gesprächen aus. © Isabelle Hannemann

Denkraum MöglichkeitsRäume: Die kreativen Teilnehmer*innen tauschen sich in intensiven Gesprächen aus.

Die Entwicklung der Kulturstrategie der Landeshauptstadt Hannover nimmt Kontur an. In einem ersten großen Workshop (KulturZukunft #1) wurden Ende Februar mit mehr als 140 Beteiligten auf Basis des im Februar 2019 veröffentlichten Sachstandsberichts die Handlungsfelder des Kulturentwicklungsplans 2030 geschärft. Die vier Handlungsfelder lauten:

I. Mensch:KULTUR:Demokratie

II. Diskurs Strukturentwicklung Kultur

III. MöglichkeitsRäume

IV. Welt in HANNOVER in der Welt

Dazu kommen zwei Querschnittsthemen: Kulturmarketing und Digitalisierung. 

Nun folgt am Dienstag, dem 26. März mit der Veranstaltung KulturZukunft #2 von 15 bis 18 Uhr im HCC (Einlass ab 14 Uhr) ein zweiter Workshop, auf dem über die Ziele zu den vier Handlungsfeldern diskutiert wird. Mit den Ergebnissen aus diesem zweiten Workshop wird dann ein Zwischenbericht zum Kulturentwicklungsplan mit Handlungsfeldern und Zielen erarbeitet.

Inhaltlich steht weiter die Frage im Fokus, wie die Infrastruktur der Kulturlandschaft Hannovers zukunftsfähig gemacht werden kann. Welche Förderinstrumente sind notwendig, um den Kulturstandort weiter zu entwickeln, aber auch welche Maßnahmen sind wichtig, um Hannover noch attraktiver und lebenswerter zu gestalten? Die Potentiale Hannovers als internationale Stadt gilt es ebenso zu nutzen, wie die breite, bereits vorhandene Basis an Kultur in den Stadtteilen und Angeboten der Kulturellen Bildung weiter zu entwickeln und in die Zukunft zu bringen.

Auch die Nutzung des öffentlichen Raums wurde bereits diskutiert. Wie kann hier Kultur eine maßgebliche Rolle in der Gestaltung und Nutzung spielen und dadurch auch zu einem Miteinander und Zusammenhalt von Menschen, auch unterschiedlicher Herkunft führen? Wie können Räume, auch FreiRäume und MöglichkeitsRäume gestaltet und im Alltag nutzbar gemacht werden und dadurch auch zu einer Stärkung der Teilhabe und Partizipation, letztlich zu einer Stärkung demokratischer Strukturen kommen?

Im Herbst 2019 folgen dann Workshops, in den Maßnahmen und Projekte zu den im ersten Halbjahr 2019 definierten Handlungsfeldern und Zielen erarbeitet werden.

Der Kulturentwicklungsplan 2030 soll im Frühjahr 2020 fertig gestellt sein, um in Hannovers zweites Bid Book zur Bewerbung Hannovers zur Kulturhauptstadt Europas 2025 einzufließen.