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Soziales Engagement durch sportlichen Einsatz

Dritter Hannoversche Stiftungs-Lauf

Beim dritten Hannoverschen Stiftungs-Lauf punkten die Läufer nicht nur mit Fitness, sondern mit vielen Runden für den guten Zweck.

Bei fantastischem Laufwetter nahmen 69 Läufer am 19. Oktober an dem Benefizlauf teil, der seinen Ausgangspunkt auf dem Stadtteilbauernhof im Sahlkamp hatte. Die Aktiven liefen insgesamt 702 Runden um den Märchensee. Bei 1,2 Kilometer pro Runde kamen sie so auf fast 850 Kilometer. Einige Läufer hatten Laufpaten, die pro Runde einen festen Betrag spenden. Zusätzlich fördern Firmen, Gewerbetreibende und Banken den Lauf.

Der Lauferlös von 3.450,- Euro geht je zur Hälfte an die Stiftung "Ein Zuhause" und die Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide.

Für die erst im Oktober letzten Jahres gegründete Stiftung "Ein Zuhause" sind die rund 1.700,- Euro aus dem Lauf eine willkommene Unterstützung für das erstes Wohnprojekt in Vahrenwald. Dort soll mit Hilfe vieler Förderer den Bau von fünfzehn Wohnungen realisieren.

Die Stadtteilstiftung unterstützt mit ihrem Erlösanteil kleine regionale soziale Projekte in den Stadtteilen Sahlkamp und Vahrenheide.

Dreifacher Rundenrekord

Den Rundenrekord beim Spendenlauf erreichten mit jeweils achtundzwanzig Runden gleich drei Läufer. Olaf Domeier, Uwe Böhm und Sebastian Höltje lernten sich in dieser Dreier-Formation erst während des Laufs kennen und absolvierten gemeinsam alle Runden. Jeder von ihnen lief umgerechnet fast 34 Kilometer.

Unter den Läufern waren sechs Bewohner aus dem Flüchtlingswohnheim der Johanniter-Unfallhilfe (JUH) in Vahrenheide: Tadjie, Hadiya, Ali, Mohsen, Mikheil, Eida sowie Mitarbeiter Dureid und Sozialarbeiterin Agnieszka Dikutz-Nowak liefen zusammen 79 Runden um den Märchensee. Unterstützung erhielten sie von Spendern, die Laufpatenschaften übernahmen. So kamen allein durch die JUH-Läufer 840 Euro zusammen. Der Märchensee ist nicht nur das idyllische Herzstück im Sahlkamp, sondern zugleich auch das Zentrum der Laufstrecke.

Mit zur guten Laune bei Läufern und Gästen trug bei, dass das griechische Restaurant „99+4“ einen riesigen Topf mit leckerer Spargelsuppe und das „Hotel Auszeit“ in Isernhagen Erfrischungsgetränke für alle Teilnehmer spendierten. Darüber hinaus versorgte die Johanniter Unfall-Hilfe alle Läufer mit Obst. Der 3. Hannoversche Stiftungs-Lauf war in diesem Jahr zum zweiten Mal Teil einer größeren Veranstaltungsreihe, der sogenannten „Welfare Laufserie“, die es seit 2011 gibt. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass der gute Zweck im Mittelpunkt steht und nicht der sportlich-ehrgeizige Wettkampf.